Bei den Kantonalwahlen verbuchen Frankreichs Sozialisten deutliche Gewinne - ebenso wie die rechtsextreme Front National. Präsident Sarkozy hingegen wird abgestraft.
In Frankreich hat die konservative Partei von Präsident Nicolas Sarkozy bei den Kantonalwahlen eine herbe Niederlage eingesteckt. Das linke Lager um die oppositionellen Sozialisten ging als klarer Sieger aus der Abstimmung am Sonntag hervor.
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Seine anfänglich hohe Popularität hat zuletzt stark gelitten: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. (© dpa)
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Nach Auszählung fast aller Stimmen kamen die Sozialisten auf 36 Prozent, während die regierende konservative Partei UMP 18,6 Prozent erzielte, wie das Innenministerium mitteilte. Die rechtsextreme Front National von Marine Le Pen erhielt elf Prozent. Wenn die Partei in jedem Departement einen Kandidaten aufgestellt hätte, wäre sie hochgerechnet auf ein Viertel aller Stimmen gekommen.
Bei der Wahl wurden die Stadträte in etwa der Hälfte der Departments Frankreichs bestimmt. Das Votum war der letzte Stimmungstest für Sarkozy vor den Präsidentschaftswahlen im April 2012.
(dpa)
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