Israel reagiert auf die internationale Kritik und gestattet die Lieferung von Baumaterialien in den Gazastreifen - allerdings nur unter einer Bedingung. Kurzmeldungen im Überblick.

Anderthalb Jahre nach Ende des Gazakrieges lässt Israel erstmals wieder Materialien für den Wiederaufbau in den Gazastreifen. Danach dürfen unter anderem Zement, Beton- und Stahlteile sowie Isolierstoffe und Asphalt wieder in das Palästinensergebiet eingeführt werden. Das israelische Außenministerium veröffentlichte in Jerusalem eine entsprechende Liste von Baustoffen. Bedingung ist jedoch, dass sie nur für Projekte verwendet werden, die unter der Aufsicht internationaler Hilfsorganisationen stehen und von der Autonomiebehörde in Ramallah genehmigt wurden.

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Die Einfuhr von Waffen und Munition in den Gazastreifen bleibt verboten. Es dürfen auch weiterhin keine Chemikalien exportiert werden, die für die Herstellung von Raketen oder Mörsergranaten verwendet werden können - zum Beispiel bestimmte Düngemittel. Auch Jagdmesser, Macheten, Nachtsichtgeräte, Fallschirme, Tauchausrüstungen sowie Fluggeräte dürfen nur mit Genehmigung Israels in den Gazastreifen gebracht werden. Israel musste aufgrund massiver internationaler Kritik seine seit drei Jahren währende Blockade des Gazastreifens lockern.

Ein armenischer Abschiebehäftling begeht Selbstmord, die Türkei sperrt den Luftraum für israelische Militärflüge und Lafontaine wird Sonderbotschafter: Lesen Sie auf den nächsten Seiten weitere Kurzmeldungen.

(dpa)

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