Die Taliban führen nicht nur Krieg gegen die Regierung: 50 Menschen sterben bei Kämpfen mit rivalisierenden Extremisten. Kurzmeldungen im Überblick

Bei schweren Gefechten zwischen rivalisierenden radikal-islamischen Aufständischen im Einsatzgebiet der Bundeswehr im Norden Afghanistans sind mehr als 50 Menschen getötet worden. Wie der Polizeichef der Provinz Baghlan, Kabir Andarabi, mitteilte, stehen sich im Distrikt Baghlan-e-Markasi seit Samstag schwer bewaffnete Kämpfer der Taliban und Anhänger der Hesbi-Islami-Bewegung des Kriegsherrn Gulbuddin Hekmatyar gegenüber. Die Kämpfe dauerten an. Nach Angaben von Stammesältesten war zwischen den Gruppen ein Streit um die Vorherrschaft in dem Gebiet eskaliert.

dpa, Taliban, Afghanistan, Hekmatyar

Taliban-Kämpfer in Afghanistan: Bei Kämpfen mit verfeindeten Islamisten starben 50 Menschen. (© Foto: AFP)

Anzeige

Hesbi-Islami ist vor allem in den nördlichen Provinzen Baghlan und Kundus aktiv. Wie die Taliban kämpft die Bewegung gegen die afghanische Regierung und die internationalen Truppen im Land.

Warum Außenminister Westerwelle seine Reispläne für Südamerika änderte und in Nahost neue Hoffnung auf Friedensgespräche keimt: Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Kurzmeldungen.

Im Video: Einem Arzt in Lahore zufolge ist auch ein Kind unter den Toten des Selbstmord-Attentates.

Weitere Videos finden Sie hier

Leser empfehlen 
Lesetipp aus der aktuellen SZ: Sonne, Mond und Krieg

Die Nuba: Leni Riefenstahls Bilder machten sie einst bekannt. Heute sucht das Volk aus Sudan Schutz in Höhlen und Felsspalten – vor den Bomben des Regimes in Khartum. Ein Frontbericht. Seite Drei Jetzt lesen ...