Kurzmeldungen im Überblick

Der angeblich von US-Geheimdiensten entführte iranische Atomwissenschaftler Shahram Amiri soll auf der Rückreise nach Iran sein.

Der angeblich in die USA verschleppte iranische Atomforscher Shahram Amiri hat nach Angaben aus Teheran das Land wieder verlassen. Amiri, der nach iranischer Darstellung von US-Geheimdiensten entführt worden war, reise über ein Drittland zurück in seine Heimat. Das sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums im Staatsfernsehen. Der 32-jährige Amiri hatte gegenüber iranischen Medien angekündigt, er werde nach seiner Rückkehr alle Details über seine angebliche Entführung bekanntgeben.

Rätselraten um iranischen Atomwissenschaftler

(Video: reuters, Foto: AFP)

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Der Fall Amiri hatte die schwierigen Beziehungen zwischen den USA und Iran zusätzlich belastet. Amiri war nach Angaben der Regierung in Teheran im Juni 2009 während einer Pilgerfahrt in Saudi- Arabien verschleppt und in die USA gebracht worden. Amerikanische Fernsehsender berichteten dagegen unter Berufung auf Regierungskreise in Washington, der ehemalige Mitarbeiter der iranischen Atombehörde habe für den US-Geheimdienst CIA gearbeitet und sei übergelaufen. Auch US-Außenministerin Hillary Clinton hatte am Dienstag gesagt, Amiri sei freiwillig in die USA gekommen.

Zusätzlich für Verwirrung sorgten im Internet aufgetauchte Videos, in denen drei verschiedene Männer behaupteten, Amiri zu sein - und mit jeweils unterschiedlichen Geschichten über die angebliche Entführung aufwarteten.

(dpa)

Die USA schicken trotz Rückführungsstopps einen ehemaligen Guantanamo-Häftling zurück in den Jemen und Washington will laut einem Regierungsdokument bis 2021 die Zahl seiner Atomwaffen um bis zu 40 Prozent reduzieren: Lesen Sie auf den nächsten Seiten weitere Kurzmeldungen.

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