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Wegen seiner Flucht waren die Rentenzahlungen für den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ratko Mladic seit 2005 eingefroren. Jetzt wurden seinem Sohn etwa 50.000 Euro für seinen Vater nachträglich ausgezahlt. Künftig wird der inhaftierte Ex-General wieder monatlich seine Pension erhalten.

Serbien hat die Pensionszahlungen an den als Kriegsverbrecher angeklagten früheren bosnisch-serbischen Armeechef Ratko Mladic wieder aufgenommen. Dessen Sohn Darko habe in der vergangenen Woche umgerechnet knapp 50.000 Euro aus den zurückliegenden Jahren erhalten, sagte Mladics Anwalt Milos Saljic am Montag in Belgrad. Die monatlichen Pensionszahlungen an den Ex-General in Höhe von umgerechnet 800 Euro hatten die serbischen Behörden im Jahr 2005 eingefroren - zu diesem Zeitpunkt wurde er bereits seit zehn Jahren vom UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gesucht.

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Ratko Mladic, hier vor dem Haager UN-Tribunal, erhält wieder seine Pension vom serbischen Staat. (© AFP)

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Nachdem der 69-Jährige am 26. Mai in dem serbischen Dorf Lazarevo verhaftet worden war, hatte er das Geld umgehend eingefordert. Mladic habe seinen Sohn bevollmächtigt, das Geld entgegen zu nehmen, sagte Saljic. Künftig werde der im niederländischen Scheveningen inhaftierte Ex-General wieder monatlich seine Pension vom serbischen Staat erhalten. Dies gilt auch für andere vor dem Haager UN-Tribunal angeklagte ehemalige Angehörige der serbischen Verbände.

(dpa)

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