Südafrika sorgt sich um seinen Nationalhelden Nelson Mandela: Mit Tränen in den Augen verließ seine Ex-Frau Winnie Madikizela-Mandela am Donnerstag das Milpark-Krankenhaus in Johannesburg, in dem sich der 92 Jahre alte Ex-Präsident und Friedensnobelpreisträger befindet. Seine Ex-Frau, die lange Jahre auch seine politische Kampfgefährtin gegen das rassistische Apartheid-System gewesen war, äußerte sich aber nicht über den Gesundheitszustand Mandelas.
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Der 92-Jährige unterzog sich auch an diesem Donnerstag "Routine-Untersuchungen", wie offiziell mitgeteilt wurde. "Mandela fühlt sich wohl und er ist in den guten Händen eines guten Teams von Fachärzten", heißt es in einer Stellungnahme des Präsidentenamtes in Pretoria. Präsident Jacob Zuma plane nicht, wegen des Gesundheitszustandes von Mandela vom Weltwirtschaftsforum in Davos nach Hause zurückzukehren. Auch mehrere Familienangehörige eilten am Donnerstag zum Krankenbett Mandelas. Für den Nachmittag war der Besuch von ranghohen Mitgliedern des regierenden Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) im Krankenhaus vorgesehen.
Sicherheitskräfte bewachten das Hospital, vor dem seit Mittwochabend viele Journalisten und Kamerateams kampieren. Auch zahlreiche Neugierige versammelten sich an den Absperrungen. Das Präsidentenamt mahnte in seiner Stellungnahme zu "Ruhe und Zurückhaltung" vor dem Krankenhaus. Die Medien sollten Mandela mit dem gebührenden Respekt behandeln. Die Nelson Mandela Stiftung hatte am Mittwoch, als Mandela eingeliefert worden war, betont, er sei "in guter Verfassung" und befinde sich nicht in Lebensgefahr.
(dpa)
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(sueddeutsche.de/liv/dgr)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
dass in dem Land USA mittlerweile nur noch ca. 50 "normale" Menschen leben.Und zwar die,die ich persönlich kenne.
Allerdings sieht die Lage für Homosexuelle in Russland bspw. auch nicht "rosa" aus.Da muss man nicht den Äquator überqueren.Wie Christen zum Hass und zur Verfolgung von Menschen aufrufen können werde ich nie begreifen.Anscheinend verstehen diese Leute ihr eigenes Buch nicht.
http://www.nytimes.com/2010/01/04/world/africa/04uganda.html
Zitate aus dem vor einem Jahr geschriebenen Artikel:
"Last March, three American evangelical Christians, whose teachings about “curing” homosexuals have been widely discredited in the United States, arrived here in Uganda’s capital to give a series of talks. [...] The visitors discussed how to make gay people straight, how gay men often sodomized teenage boys and how “the gay movement is an evil institution” whose goal is “to defeat the marriage-based society and replace it with a culture of sexual promiscuity. [...] Uganda seems to have become a far-flung front line in the American culture wars, [...] Uganda has also become a magnet for American evangelical groups. Some of the best known Christian personalities have recently passed through here, often bringing with them anti-homosexuality messages"
Offensichtlich verlagern US-fundamentalistische evangelikale Christen gerade den in den USA schwelenden Kulturkampf um Anerkennung der Homosexuellen in afrikanische Länder, speziell nach Uganda. Evangelikale Missionare schwärmen seit einiger Zeit dort aus, und verbreiten gezielt Haß gegen Homosexuelle.