Politik kompakt Gröhe: Mehr Künstler in die CDU

"Von der Tafel bis zur Kunstszene": CDU-Generalsekretär Gröhe will insbesondere in Großstädten interessantere Kandidaten für seine Partei gewinnen.

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Nach dem schlechten Abschneiden bei der Wahl in Bremen will die CDU vermehrt Künstler und andere Persönlichkeiten aus der Gesellschaft für sich gewinnen. Die Partei müsse sich noch mehr darum bemühen, interessante Köpfe als Kandidaten in Großstädten antreten zu lassen, schreibt CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe in einem Beitrag für das Hamburger Abendblatt.

"Die CDU ist keine trendige Partei": CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die neuen Kandidaten sollten "in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen - von der Tafel für Bedürftige bis zur Kunstszene - verankert sein". Gröhe fordert von der CDU die Bereitschaft, "kreative und originelle Ideen mitzutragen und manchmal eben auch zu ertragen". Der Generalsekretär schreibt, die CDU müsse "an einigen Stellen besser werden" und sich "gerade in den großen Städten für Zukunftsthemen stärker öffnen".

Gröhe hob als entscheidende politische Fragen sowohl die "Folgen der demografischen Entwicklung für das Miteinander der Generationen", die "Herausforderungen des Klimawandels für Städtebau" sowie Integrationspolitik und "zukunftsgerechte Verkehrskonzepte" hervor. Gröhe stellte klar: "Die CDU ist keine trendige Partei." Das wolle und müsse sie aber auch nicht sein, hob der CDU-Generalsekretär hervor.

(dapd)

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