Kurzmeldungen im Überblick

Knapp zwei Jahre nach dem Brandanschlag auf das Haus der Demokratie in Zossen sind die Täter verurteilt. Der Anstifter - ein überzeugter Neonazi - muss ins Gefängnis. Doch er akzeptiert das Urteil nicht.

Das Amtsgericht Zossen hat einen Neonazi am Mittwoch zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Nach Überzeugung der Richter ist der 25-Jährige verantwortlich für den Brandanschlag auf das Haus der Demokratie im brandenburgischen Zossen vor knapp zwei Jahren.

Mutmaßlicher Anstifter vor Gericht Bild vergrößern

Demonstration vor dem Amtsgericht Zossen: Der Neonazi wurde zu fast vier Jahren Haft verurteilt. (© dpa)

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Er habe Jugendliche angestiftet, das Gebäude in der Nacht zum 23. Januar 2010 anzuzünden, so Richterin Renate Neuhaus. Zudem habe sich der bekennende Neonazi der Volksverhetzung schuldig gemacht und Kennzeichen nationalsozialistischer Organisationen benutzt. Der 25-Jährige, der als führender Kopf der rechten Szene in Zossen gilt, hatte einen Großteil der Taten eingeräumt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Gesamtstrafe von drei Jahren und elf Monaten gefordert.

(dpa)

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