Nach dem blutigen Volksaufstand in Kirgistan flieht der Ex-Präsident ins Exil nach Kasachstan. Angeblich ist er sogar zurückgetreten. Kurzmeldungen im Überblick

Durchbruch in Kirgistan: Der gestürzte Präsident Kurmanbek Bakijew ist eine Woche nach dem blutigen Volksaufstand ins Nachbarland Kasachstan geflogen. Nach Angaben der Übergangsregierung unterschrieb er dort auch eine Rücktrittserklärung. Das sagte eine "hochrangige Quelle" in der Hauptstadt Bischkek der Agentur Itar-Tass. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Zuvor hatte US-Vizeaußenminister Robert Blake in Bischkek gesagt, es seien Gespräche mit Kasachstan geführt. Das autoritär regierte Kasachstan hat derzeit als erste Ex-Sowjetrepublik überhaupt den Vorsitz bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) inne. Bakijew hatte zuvor bei einem Auftritt vor Anhängern in Osch im Süden des Landes bereits erklärt, dass der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew ihn "eingeladen" habe.

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Kurmanbek Bakijew: Der gestürzte kirgisische Präsident hat das Land verlassen. (© Foto: dpa)

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Wie Reporter der kirgisischen Nachrichtenagentur Akipress berichteten, war es dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Tausenden Gegnern und ein paar Hundert Anhängern Bakijews gekommen. Bakijew, dessen Leibwächter ihm mit Schüssen in die Luft Gehör verschaffen wollten, hatte sich nach kurzer Zeit zurückgezogen.

Neuer Missbrauchsfall in der katholischen Kirche sowie Sechser-Gespräche zum iranischen Atomprogramm in New York: Auf den nächsten Seiten lesen weitere Kurzmeldungen im Überblick.

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