Auf der Suche nach einem neuen Profil der FDP hat Generalsekretär Christian Lindner die rot-grüne Schulpolitik in NRW gelobt. Kurzmeldungen im Überblick.

Die FDP will nicht mehr nur als Steuersenkungspartei wahrgenommen werden. Die Liberalen setzen deshalb verstärkt auf das Thema Gerechtigkeit. "Nichts bewegt die Menschen so sehr wie die Gerechtigkeitsfrage", sagt FDP-Generalsekretär Christian Lindner im Gespräch mit der Neuen Westfälischen. Darunter versteht Lindner vor allem Fortschritte in der Bildung: "Gerechtigkeit heißt für uns, dass es faire Chancen und Regeln gibt".

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FDP-Generalsekretär Christian Lindner (l., im Bild mit  Außenminister und FDP-Vorsitzendem Guido Westerwelle) hat sich in der "Neuen Westfälischen" positiv über die rot-grüne Schulpolitik in Nordrhein-Westfalen geäußert. (© ddp)

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Das bedeutet unter anderem, dass sich die FDP in NRW für die rot-grüne Schulpolitik erwärmen kann: "Die Minderheitskoalition scheint abzurüsten", lobt Lindner Rot-Grün in Düsseldorf. Die FDP habe in NRW immer für "Regionalschulen geworben, die Haupt-, Real- und Gesamtschulen zusammenfassen, wenn Eltern das wollen". Doch eine Hürde bleibe, sagt der FDP-Politiker: "Der gleichmacherische Impuls von Rot-Rot-Grün in Düsseldorf, das Gymnasium einzuebnen, ist mit uns nicht zu machen."

(sueddeutsche.de)

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