Libyens Machthaber poltert wieder einmal gegen die Schweiz - und ruft diesmal zum Heiligen Krieg gegen das Land auf. Kurzmeldungen im Überblick.
Noch Ende vergangenen Jahres hatte der selbst ernannte "König von Afrika" gefordert, die Schweiz abzuschaffen. Nun wettert der libysche Revolutionsführer Muammar Gaddafi wieder gegen das Alpenland - und ruft zum Heiligen Krieg auf.
Muammar Gaddafi rief während einer Rede vor Anhängern in Benghasi zum Heiligen Krieg gegen die Schweiz auf. (© Foto: dpa)
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Die Schweiz sei ein ungläubiger Staat, in dem Moscheen zerstört würden, erklärte Gaddafi in Benghasi. "Jeder Muslim in der Welt, der mit der Schweiz zusammenarbeitet, ist ein Abtrünniger und gegen (den Propheten) Mohammed, Gott und den Koran."
Gaddafi forderte außerdem die Muslime auf, Schweizer Produkte zu boykottieren und ihre See- und Flughäfen für die Schiffe und Flugzeuge der Eidgenossen zu sperren. "Diejenigen, die Gottes Moscheen zerstören, verdienen es, mit einem Dschihad angegriffen zu werden. Würde die Schweiz an unserer Grenze liegen, würden wir gegen sie kämpfen", wurde Gaddafi von der amtlichen Nachrichtenagentur Jana aus einer Rede vor Anhängern zitiert.
Die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten waren 2008 nach der Festnahme eines Sohns Gaddafis in Genf abgebrochen worden. Der junge Gaddafi war beschuldigt worden, eine Hausangestellte misshandelt zu haben.
Ende November hatten die Schweizer in einem Referendum mit breiter Mehrheit für ein Bau-Verbot von Minaretten gestimmt.
Lesen Sie auf den nächsten Seiten: Merkel, Westerwelle und Seehofer planen, künftig mehr miteinander zu reden, Berlusconis Anwalt kommt straffrei davon und in der Taliban-Hochburg Mardscha weht wieder die afghanische Flagge.
Im Video: Der libysche Revolutionsführer Gaddafi hat Muslime in aller Welt zum Heiligen Krieg gegen die Schweiz aufgerufen.
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"Auch die Beschimpfung von HartzIV-Empfängern und ihre gesellschaftliche Benachteiligung halte ich für Rassismus. "
...ist es aber nicht.
Das macht es aber nicht besser.
Mir sind "ethnisch-westliche" Moslems, die als Erwachsene konvertiert sind noch viel suspekter, als die, die damit aufgewachsen sind. Die müssten es nämich besser wissen...
Bin ich jetzt Rassist? Bevor Sie mich beleidigen, ich bin zu 50% farsischer Abstammung, und das sieht man auch.
Etwas gegen eine agressive, intollerante "Kultur" (und ich verwende den Begriff "Kultur" im aller weitesten Sinne des Wortes) zu haben, hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit Selbsterhaltungstrieb.
Interessant, was Sie schreiben "Ich gebe nur zu bedenken, was los sein wird, wenn in einer Schweizer Grosstadt die nächsten 2, 3 Wochen eine Bombe mit Personenschaden hochgeht..."
Wir wollen sehr hoffen, dass das nicht geschieht.
Interessant wird dann aber, z.B. bei SZ dazu zu lesen.
lese ich einen Post, von dem mich nur folgender Absatz beschäftigen wird:
"- Wenn Christen also in der Schweiz ihre Tempel mit Türmen ausstatten dürfen, den Muslime jedoch das selbe Recht für ihre Tempel verwehrt wird, ist dies demzufolge für mich Rassismus. "
Sagen Sie mal: kann es sein, dass Sie mit dieser Verrenkung sagen wollen: eigentlich müssen sich diese "Schweizer" nicht darüber wundern, dass Ihnen mit dem Heiligen Krieg gedroht wird!"
Damit wirs kurz halten: ich unterstelle Ihnen nichts, ich möchte nur wissen, ob ich Sie richtig interpretiere?
Paging