Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat das Inkrafttreten der Anti-Streubomben-Konvention der Vereinten Nationen an diesem Sonntag begrüßt. "Das ist ein Meilenstein hin zu einer weltweiten Ächtung dieser unmenschlichen Waffen und ein unübersehbares Zeichen, dass Fortschritte bei der Abrüstung möglich sind", sagte er in Berlin. Dieser Erfolg ermutige dazu, "auch in anderen Bereichen weiter konsequent für Abrüstungsfortschritte zu arbeiten".

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Westerwelle rief "die bislang noch abseits stehenden Staaten auf, sich dem Streumunitionsverbot schnellstmöglich anzuschließen." Neben Deutschland haben 36 weitere Staaten das Dokument inzwischen ratifiziert. Weitere 70 unterzeichneten den völkerrechtlich verbindlichen Vertrag, der den Einsatz sowie die Herstellung, Lagerung und Weitergabe von Streumunition verbietet. Allerdings haben sich wichtige Hersteller und Anwender wie die USA, China und Russland nicht angeschlossen.

(dpa)

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