Politik kompakt FDP stürzt auf drei Prozent ab

Die Liberalen verlieren in einer Umfrage erneut einen Prozentpunkt. Forsa-Chef Güllner spricht von einem historisch einmaligen Trend, FDP-Chef Rösler sieht seine Partei dagegen auf dem richtigen Weg.

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Die FDP kommt auch mit ihrer neuen Führungsspitze nicht aus dem Umfragetief heraus: Laut Forsa-Wahltrend des Magazins Stern und des Fernsehsenders RTL verliert die Partei im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt - und sinkt damit erneut auf den Tiefstand von drei Prozent. Das ist der niedrigste Wert in der bisherigen Amtszeit des Parteivorsitzenden Philipp Rösler.

Meinungsforscher Manfred Güllner spricht von einem bisher einmaligen Trend. "Dass die kleinere Regierungspartei von fast 15 Prozent auf drei Prozent abstürzt, wie jetzt die FDP, ist neu. Das hat es noch nie gegeben", sagte der Forsa-Geschäftsführer der Passauer Neuen Presse. FDP-Chef Rösler gab sich dagegen zuversichtlich, dass seine Partei sich wieder aufrappeln kann. "Das geht nicht von heute auf morgen", sagte er. Die FDP werde es aber schaffen, indem sie weiterhin solide und seriös arbeite. "Das ist der richtige Weg."

(dapd)

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