Inmitten von Bemühungen um eine Wiederbelebung des Nahost-Friedensprozesses hat die Stadtverwaltung von Jerusalem den Bau neuer Wohnungen in Ost-Jerusalem genehmigt. Die Kommission für Stadtplanung gab grünes Licht für den Bau von 20 Wohnungen in der jüdischen Siedlung Pisgat Seew, wie ein Sprecher der Stadt am Montag mitteilte. Israel hat den mehrheitlich von Arabern bewohnten Ostteil Jerusalems 1967 besetzt und später annektiert. Nach Angaben des Sprechers wurden insgesamt mehr als 100 neue Wohnungen genehmigt, die meisten davon in arabischen Vierteln Jerusalems.
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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und US-Präsident Barack Obama hatten sich jüngst bei einem Treffen für die Wiederaufnahme direkter Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern ausgesprochen, die seit Ende 2008 auf Eis liegen. Israel und die Palästinenser haben derzeit nur über US-Vermittler Kontakt. Obama fordert den Beginn direkter Verhandlungen vor Ende September, dann läuft ein befristeter Baustopp für israelische Siedlungen im Westjordanland aus, das nicht für Ost-Jerusalem gilt. Die Palästinenser fordern jedoch, dass Israel vor neuen direkten Gesprächen auch seine Siedlungsprojekte in Ost-Jerusalem einstellt.
(AFP)
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