Heftige Kritik und ein gutgemeinter Rat von Präsident Sarkozy: Der umstrittene Pariser Minister Eric Woerth gibt seinen Posten als Schatzmeister der konservativen UMP auf.
Nach heftiger Kritik an einem möglichen Interessenkonflikt gibt der in eine Spendenaffäre verwickelte französische Arbeitsminister Eric Woerth seinen Posten als Schatzmeister der Regierungspartei auf. Das kündigte er am Dienstag in Paris an.
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Heftige Kritik und ein gutgemeinter Rat von Präsident Sarkozy: Der umstrittene Pariser Minister Eric Woerth gibt seinen Posten als Schatzmeister der konservativen UMP auf. (© rtr)
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In einem großen Fernsehauftritt am Montagabend hatte der Präsident zwar erneut den Minister verteidigt und gesagt, ein Bericht der Finanzdirektion habe Woerth vom ebenfalls gegen ihn erhobenen Vorwurf der Steuermauschelei "reingewaschen". Er habe mit dem Arbeitsminister aber gesprochen und ihm gesagt, dass er sich "voll und ganz" auf die Rentenreform konzentrieren solle - deshalb rate er ihm, die Funktion des Schatzmeisters abzugeben. Die in Frankreich höchst umstrittene Rentenreform der Regierung wurde am Dienstag im Kabinett verabschiedet. Woerth war in Verdacht geraten, illegale Spenden der L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt zur Finanzierung von Sarkozys Wahlkampf angenommen zu haben. Er weist dies zurück.
(dpa)
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