Kurzmeldungen im Überblick

Das US-Repräsentantenhaus stimmt gegen Pläne, das Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba zu schließen. Kurzmeldungen im Überblick.

Das US-Repräsentantenhaus hat gegen Pläne gestimmt, das Gefangenenlager Guantanamo im kommenden Jahr zu schließen. Mit 212 zu 206 Stimmen votierten die Abgeordneten am Mittwochabend (Ortszeit) für ein Gesetz über die Ausgaben der US-Regierung bis zum September 2011, in dem es auch um das Lager Guantanamo auf Kuba geht.

Bild vergrößern

US-Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba: Das Repräsentantenhaus hat gegen die Schließung gestimmt. (© AP)

Anzeige

Dem US-Präsidenten Barack Obama wird demnach untersagt, Gelder für den Transfer von Häftlingen aus dem Lager in die USA zu verwenden. Ausdrücklich wird dabei auch die Überstellung des mutmaßlichen Drahtziehers der Anschläge vom September 2001, Khalid Sheikh Mohammed, aus dem Gefangenenlager in die USA verboten. Das Gesetz muss vor seiner Inkraftsetzung durch Obama noch vom Senat verabschiedet werden.

In dem Lager befinden sich derzeit etwa 170 Gefangene. Nur drei von ihnen sind von einem militärischen Sondertribunal verurteilt worden. Obama hatte nach seinem Amtsantritt ein Dekret zur Schließung des Guantanamo-Lagers vor dem 22. Januar 2010 unterzeichnet. Er wollte die terrorverdächtigen Insassen gegebenenfalls vor US-Zivilgerichte stellen lassen. Vor den speziellen Militärtribunalen haben die Angeklagten nur verminderte Rechte.

(AFP)

In Niedersachsen soll eine Meldepflicht für Krebsfälle eingeführt werden, der Weltsicherheitsrat unterstützt die Opposition an der Elfenbeinküste und in Haiti sterben mindestens vier Menschen bei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach der Wahl: Lesen Sie auf den folgenden Seiten weitere Kurzmeldungen im Überblick.

Leser empfehlen