In der kommenden Woche sollen die indirekten Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern beginnen - unter Vermittlung der USA. Kurzmeldungen im Überblick

Die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern stehen vor einem Neustart. US-Außenministerin Hillary Clinton kündigte am Freitag in Washington die Aufnahme zunächst indirekter Gespräche zwischen den Konfliktparteien für die kommende Woche an. Dazu werde der US-Vermittler George Mitchell in den kommenden Tagen in die Region reisen, sagte Clinton. Vor wenigen Tagen hatte bereits Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärt, die Palästinenser-Führung habe ihren Widerstand gegen einen Neubeginn der seit fast eineinhalb Jahren ausgesetzten Verhandlungen aufgegeben. Er hatte angedeutet, eine erste Verhandlungsrunde könne möglicherweise während seiner für die nächste Woche angekündigten Ägypten-Reise stattfinden.

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Hillary Clinton: Indirekte Nahost-Friedensgespräche beginnen nächste Woche. (© Foto: AP)

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Der konservative Regierungschef hatte bekanntgegeben, er wolle am Montag in das Nachbarland zu Gesprächen mit Ägyptens Präsident Husni Mubarak reisen. Mubarak ist ein langjähriger Vermittler zwischen den Konfliktparteien. Nach den bisherigen Plänen sollen Verhandlungen in Form einer Pendeldiplomatie Mitchells stattfinden, der zwischen Jerusalem und der nur wenige Kilometer entfernten Stadt Ramallah, dem Sitz der palästinensischen Autonomiebehörde pendeln soll.

Bislang hatten die Palästinenser als Vorbedingung für neue Verhandlungen einen Baustopp Israels in den palästinensischen Gebieten gefordert, die Teil des angestrebten Palästinenser-Staates werden sollten. Auch der Streit über den Status Jerusalems blockiert den Neuanfang von Gesprächen seit langem.

Wie in den USA um die Reform von Einwanderungs- und Finanzmartkgesetzen gerungen wird. Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Kurzmeldungen.

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