Das US-Justizministerium entlastet zwei Rechtsexperten der Bush-Ära. Sie hatten brutale Verhörmethoden gerechtfertigt. Kurzmeldungen im Überblick.
Die für die Einführung der mittlerweile verbotenen Foltermethoden bei US-Terrorverhören verantwortlichen Juristen müssen keinerlei Sanktionen befürchten. Die beiden Rechsexperten hätten sich kein Fehlverhalten zuschulden kommen lassen, heißt es in einer am Freitag vom US-Justizministerium veröffentlichten Untersuchung. Beide hätten lediglich ein "schlechtes Urteilsvermögen" an den Tag gelegt.
Unter seiner Ägide rechtfertigten zwei Juristen brutale Verhörmethoden für Terroristen: der frühere US-Präsident George W. Bush. (© Foto: AP)
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Die zwei Berater des früheren US-Präsidenten George W. Bush, Jay Bybee und John Yoo, hatten in Rechtsgutachten harsche Verhörmethoden wie das sogenannte Waterboarding gerechtfertigt, bei dem der Gefangene das Gefühl hat, zu ertrinken. Nach dem Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama war das Justizministerium in einer ersten Einschätzung zu dem Schluss gelangt, die beiden Juristen hätten sich standeswidrig verhalten. Wäre diese Beurteilung aufrechterhalten worden, hätte sie dies ihre Zulassung hätte kosten können.
Die ukrainische Ministerpräsidentin Timoschenko zieht ihre Wahlbeschwerde zurück, die pakistanische Armee fliegt einen Luftangriff auf Taliban-Kämpfer. Diese und weitere Kurzmeldungen finden Sie auf den folgenden Seiten.
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Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev