Bei Bombenanschlägen im Irak sterben 46 Menschen, Hillary Clinton versteht sich gut mit US-Präsident Obama und Gabriele Pauli will das Wahlrecht ändern.
Mindestens 46 Tote bei Bombenanschlägen im Irak
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Ein irakischer Polizist bewacht einen der Anschlagsorte. (© Foto: Reuters)
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Eine Serie schwerer Bombenanschläge hat am Montag im Irak mindestens 46 Menschenleben gefordert. Fast alle Opfer waren schiitische Zivilisten. Allein 28 Menschen wurden im Dorf Chasna östlich der nordirakischen Metropole Mossul getötet, als unmittelbar nacheinander zwei mit Sprengstoff beladene Lastwagen explodierten. 122 weitere Bewohner der Ortschaft wurden verletzt, berichteten Augenzeugen. Ihnen bot sich ein Bild der Verwüstung: ganze Gebäude waren dem Erdboden gleichgemacht, von anderen waren nicht mehr als ein paar Mauern übrig geblieben. Mindestens 30 Häuser wurden zerstört. Noch Stunden nach der Terrortat suchten verzweifelte Bewohner unter den Trümmern nach vermissten Angehörigen. Auch die irakische Hauptstadt Bagdad war am Montag Ziel von Bombenanschlägen. In drei verschiedenen Stadtteilen wurden nach Angaben der Behörden mindestens neun Bewohner getötet und 80 verletzt.
Hillary Clinton versteht sich gut mit US-Präsident Obama
US-Außenministerin Hillary Clinton versteht sich nach eigenen Angaben blendend mit US-Präsident Barack Obama. Ihre Zusammenarbeit mit Obama funktioniere "besser, als irgend jemand hätte voraussagen können", sagte Clinton in einem Interview mit dem Fernsehsender CNN. "Ich glaube, unsere persönliche Beziehung hat sich in den vergangenen sechseinhalb Monaten verstärkt und intensiviert", sagte Clinton. Die gemeinsam verbrachte Zeit und zahlreiche schwierige Probleme hätten zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit beigetragen. Sie sei "sehr überrascht" gewesen, als Obama ihr das Amt der Außenministerin vorgeschlagen habe, sagte Clinton. Die politischen Differenzen zwischen den ehemaligen Rivalen im Kampf um die US-Präsidentschaftskandidatur bezeichnete sie als nicht fundamental.
Pauli fordert Abschaffung der Fünf-Prozent-Hürde
Freie-Union-Chefin Gabriele Pauli fordert die Abschaffung der Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl. Die Hürde diene nur der Machtsicherung der etablierten Parteien und sei ein Relikt der alliierten Besatzungspolitik nach dem Krieg, sagte Pauli nach einer Bundesvorstandssitzung ihrer Partei am Sonntagabend in Bad Brückenau. Sie betonte: "Diese Hürde muss weg, sonst haben neue Parteien kaum eine Chance auf dem politischen Feld."
Ägypten: Bahais bekommen "richtigen" Personalausweis
Zwei Angehörige der in Ägypten nicht anerkannten Glaubensgemeinschaft der Bahai haben zum ersten Mal Personalausweise erhalten, in denen keine Religionszugehörigkeit vermerkt ist. Die beiden 16-jährigen Zwillingsschwestern erhielten die Papiere nach jahrelangem Rechtsstreit mit dem ägyptischen Staat, berichtete die Tageszeitung "Daily News Egypt" am Montag. In Ägypten sind nur der Islam, das Christentum und das Judentum als Religionen anerkannt. Bereits im Januar 2008 hatte das Verwaltungsgericht der Stadt Kairo dem Vater Recht gegeben, der im Namen der beiden Teenager geklagt hatte. Das Oberste Verwaltungsgericht bestätigte im vergangenen März das Urteil. In ägyptischen Dokumenten wurde bislang grundsätzlich die Religionszugehörigkeit vermerkt, wobei nur die drei anerkannten Konfessionen eingetragen werden können. Bahai-Gläubige mussten deshalb entweder eine andere Religion angeben oder auf das Papier verzichten, das aber Voraussetzung etwa für die Ausstellung eines Führerscheins ist. Die weltweit verbreitete Bahai-Religion wurde im 19. Jahrhundert von einem Perser begründet. Sie ist mystisch geprägt und verbindet Elemente asiatischer und islamischer Spiritualität. Sie hat rund 7,5 Millionen Anhänger.
Chávez spricht von möglichem Krieg mit Kolumbien
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat die Streitkräfte aufgerufen, sich auf einen möglichen Krieg mit Kolumbien vorzubereiten. Die Pläne des Nachbarlands für eine verstärkte US-Militärpräsenz stellten eine wachsende Bedrohung dar, sagte Chávez in seiner wöchentlichen Rundfunksendung und fügte hinzu: "Wir können diese Bedrohung nicht ignorieren."
Die Regierung in Kolumbien hat erklärt, das geplante Abkommen mit den USA sei für den Kampf gegen den Drogenhandel erforderlich. Die Zahl der US-Truppen und zivilen Kräfte werde die Zahl von 1400 nicht überschreiten. Die Spannungen zwischen beiden Staaten haben sich auch deswegen verschärft, weil Kolumbien Venezuela vorwirft, die Guerillaorganisation Farc zu unterstützen. Venezuela reagierte auf die Vorwürfe, indem es zeitweise seinen Botschafter aus Bogota zurückrief. Die diplomatischen Beziehungen blieben weiter eingefroren, sagte Chávez.
UN: Wahlen in Afghanistan durch Gewalt gefährdet
Die bevorstehenden Wahlen in Afghanistan sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen durch die zunehmende Gewalt im Land gefährdet. Angriffe von Aufständischen und Drohungen hätten die Vorbereitungen für die Abstimmung am 20. August behindert und könnten viele Afghanen vom Wählen abhalten, heißt es in einem aktuellen UN-Bericht. In den am stärksten von der Gewalt betroffenen Gebieten würden aus Angst vor Anschlägen wesentlich weniger Menschen als in der Vergangenheit an politischen Veranstaltungen teilnehmen.
In einigen Provinzen wie etwa in Ghasni im Süden des Landes würden die Kandidaten überhaupt keinen Wahlkampf führen, sondern lediglich Plakate schicken.Dem Bericht zufolge wurden bislang neun Menschen bei Übergriffen getötet, die vermutlich im Zusammenhang mit den Wahlen standen, darunter vier Mitarbeiter der Kampagnenteams von Präsident Hamid Karsai, der bei den Wahlen im Amt bestätigt werden dürfte. Zudem habe es unzählige Mordversuche gegeben.Die Gewalt in Afghanistan ist derzeit auf dem höchsten Stand seit dem Sturz der Taliban Ende 2001. Vor allem im Süden und Osten des Landes, den traditionellen Taliban-Hochburgen, ist die Lage kritisch.
Israel bombardiert Tunnel im südlichen Gazastreifen
Die israelische Luftwaffe hat am Montag einen Tunnel im Gazastreifen an der Grenze zu Ägypten bombardiert. Berichte über Opfer des nächtlichen Angriffes lagen zunächst nicht vor. Eine Sprecherin des israelischen Militärs erklärte, der Beschuss sei eine Reaktion auf kürzliche Angriffe mit Raketen und Granatwerfern aus dem Gazastreifen auf Israel. Ziel der Militäraktion sei ein Tunnel unter der Stadt Rafah gewesen, durch den vermutlich Sprengstoffe aus Ägypten in den Gazastreifen geschmuggelt würden. Die israelische Luftwaffe hat bereits des Öfteren Tunnel in dem Gebiet bombardiert, die nach Angaben Israels zum Waffenschmuggel genutzt werden.
Obama und Südamerika-Staaten stützen Zelaya
Der vor rund fünf Wochen gestürzte honduranische Präsident Manuel Zelaya hat die Rückendeckung von US-Präsident Barack Obama sowie allen Ländern Südamerikas erhalten. Obama sagte beim Gipfel der nordamerikanischen Staaten in Mexiko, Zelaya bleibe legitimer Staatschef von Honduras. Die Demokratie in dem mittelamerikanischen Land müsse wieder wiederhergestellt werden. Voraussetzung sei die Rückkehr Zelayas ins Präsidentenamt. Obama wies zugleich Kritik zurück, die USA täten zu wenig, um Zelayas Rückkehr an die Macht zu ermöglichen. "Dieselben Kritiker, die sagen, die Vereinigten Staaten hätten zu wenig in Honduras interveniert, sind diejenigen, die kritisieren, wir intervenierten ständig und die Yankees sollten aus Lateinamerika weggehen", sagte er. "Beides kann man nicht haben." Währenddessen verurteilten die zwölf Länder Südamerikas bei ihrem parallel stattfindenden Gipfel in Quito (Ecuador) erneut den Staatsstreich vom 28. Juni. Es werde keine wie auch immer geartete Anerkennung etwaiger Wahlen in dem Land geben, hieß es im Abschlussdokument des Gipfels der Union Südamerikanischer Staaten (UNASUR). Die internationale Gemeinschaft müsse alles unternehmen und auch neue Mittel einsetzen, um die Rückkehr Zelayas zu ermöglichen.
- Pakistan Tödlicher Machtkampf unter den Taliban 08.08.2009
- Afghanistan 29 Menschen sterben bei Anschlägen 06.08.2009
- Israel Netanjahu: Gaza-Abzug war Fehler 09.08.2009
- Nahost: Fatah-Programm Widerstand mit allen Mitteln 09.08.2009
- Honduras Zelaya will verhandeln 25.07.2009
Die Ärzte in München
Militärmaschinerie.
Was immer die US-Amerikaner nach dem 2. Weltkrieg politisch angefaßt haben, führte früher und später zu einem großen Desaster:
1. Koreakrieg - Nordkorea
2. Mittelamerika - Marionettenregime, heute Linksregierungen,
3. Iran (Mossadeq) - Marionettenregime (Schah), heute Islamregierung
4. Palästina - Israel rechtsradikal, Palästina islamradikal
5. Südamerika - linksgerichtete Regime
6. Irak - 700.000 Tote, Bürgerkrieg
7. Vietnam - 3 Mill. Tote, Linksregierung
8. Europa - US-Vasallenstaaten mit amerika-feindlicher Bevölkerung
9. Israel - rechtsradikales Regime, Steigerung des Antisemitismus in EU und Welt
etc.
Dieses Land ist kein Vorbild an Demokratie, Humanismus und Menschenwürde.
Dieses Land kann keine Führungsnation für die westliche Welt sein.
Dieses Land ist eine Gefahr für die Welt.
gehts noch??
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