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Bei einer Autobombenexplosion sind im Nordwesten Pakistans neun Menschen getötet und 21 verletzt worden. Außerdem ist bei einem Gefecht an der pakistanisch-afghanischen Grenze ein Soldat erschossen worden.

Bei einem Bombenanschlag auf einem belebten Markt sind im Nordwesten Pakistans neun Menschen getötet worden, darunter Frauen und Kinder. 21 weitere Menschen wurden verletzt. Wie ein Sprecher der Regionalverwaltung am Mittwoch mitteilte, explodierte der in einem Auto versteckte Sprengsatz in einem Vorort der Großstadt Peshawar. Die Bombe sei mit einem Zeitzünder versehen gewesen. Bei dem Attentat wurden auch mehrere Geschäfte zerstört. Erst am Montag hatte in demselben Vorort ein Selbstmordattentäter bei einem Anschlag fünf Menschen mit in den Tod gerissen, darunter einen Offizier der örtlichen Polizei.

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In einem Vorort der nordwest-pakistanischen Großstadt Peshawar ist auf einem belebten Markt eine Autobombe explodiert. Neun Menschen wurden getötet, 21 weitere verletzt. (© AP)

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Ein weiterer  Zwischenfall ereignete sich an der pakistanisch-afghanischen Grenze: Bei einem Grenzgefecht ist am Mittwoch mindestens ein pakistanischer Soldat getötet worden. Wie aus Sicherheitskreisen in Pakistan verlautete, wurden vier Soldaten verletzt, als ihr Posten von afghanischer Seite der Grenze mit Granaten beschossen wurde. Anschließend habe es einen Schusswechsel gegeben.

Ein Sprecher der Grenztruppen in Afghanistan erklärte dagegen, die Schießerei sei durch den Angriff pakistanischer Sicherheitskräfte auf einen Stützpunkt der afghanischen Polizei ausgelöst worden. Unter den Afghanen habe es keine Opfer gegeben.

Der Vorfall ereignete sich an der Grenze zwischen dem pakistanischen Stammesgebiet Nord-Waziristan und der afghanischen Provinz Chost. Nord-Waziristan gilt als Hochburg radikal-islamischer Extremisten, die von dort aus Ziele im Nachbarland Afghanistan angreifen. An der Grenze kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen.

(dpa/dapd)

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