Irans Präsident veranstaltet seine eigene Atom-Abrüstungskonferenz. Kommen werden nur Politiker, die seiner Regierung wohlgesonnen sind. Kurzmeldungen im Überblick

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad, den der Westen des Baus an einer Atombombe verdächtigt, hat zu einer internationalen atomaren Abrüstungskonferenz eingeladen. Die chinesische Regierung habe bereits ihre Teilnahme an dem zweitägigen Treffen am 17. und 18. April zugesagt, erklärte der Chefunterhändler für das iranische Atomprogramm, Said Dschalili. Auch die Außenminister von Kuba, Venezuela, Syrien, Oman und Turkmenistan hätten zugesagt. Diese Staaten unterhalten - im Gegensatz zu vielen westlichen Regierungen - gute Beziehungen zu Teheran.

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Veranstaltet eine Abrüstungskonferenz: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad, hier bei seiner Ansprache zum persischen Neujahrsfest am 20. März. (© Foto: dpa)

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Die Konferenz in Teheran soll wenige Tage nach einer großen Abrüstungstreffen in Washington beginnen und offenbar eine Gegenveranstaltung dazu sein. US-Präsident Barack Obama hat für den 12. April Vertreter aus 43 Ländern eingeladen, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Konferenz soll unter dem Titel "Atomkraft für alle, Atomwaffen für niemanden" stattfinden. Iran fordert für sich das Recht auf die zivile Nutzung von Atomkraft, die USA werfen dem islamischen Regime allerdings vor, nach der Atombombe zu streben.

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