Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt bei den Wählern nicht mehr so gut an. Außenminister Steinmeier überholt Merkel in der Gunst der Wähler. Die Große Koalition mag trotzdem keiner.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Gunst der Wähler verloren: Sie musste Platz eins der beliebtesten Bundspolitiker räumen. Jetzt führt ihr Außenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier die Liste der zehn wichtigsten Politiker an. Er erhält auf einer Skala von +5 bis -5 einen unveränderten Durchschnittswert von 1,8.
Frank-Walter Steinmeier ist Deutschlands beliebtester Politiker - und verdrängt die Bundeskanzlerin auf den zweiten Platz. (© Foto: dpa)
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Angela Merkel, die jetzt nur noch einen Wert von 1,7 erreicht (November, erste Erhebung: 2,1), hat vor allem bei den SPD-Anhängern an Sympathie eingebüst.
Deutlich verbessern konnte sich der ehemalige Arbeitsminister Franz Müntefering. Er konnte seinen Durchschnittswert auf 1,6 verdoppeln und sich damit Platz drei sichern. Peer Steinbrück ist mit unverändert 1,3 dadurch einen Platz zurückgefallen.
Neueinsteiger Günther Beckstein (für seinen Amtsvorgänger Edmund Stoiber nachgerückt) steigt direkt mit 0,8 auf Platz fünf ein, gefolgt von Ursula von der Leyen mit 0,7 (Nov. I: 0,9) und fast gleichauf Kurt Beck mit 0,7 (Nov. I: 0,8). Noch knapp im positiven Bereich liegen Wolfgang Schäuble mit 0,2 (Nov. I: 0,4) und Guido Westerwelle mit 0,1 (Nov. I: 0,0). Ganz am Schluss folgt Oskar Lafontaine mit minus 1,0 (Nov. I: minus 1,2).
Politisch haben die Befragten der Großen Koalition hingegen ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Nach der Hälfte der Legislaturperiode glauben drei Viertel der Bundesbürger, dass Union und SPD in der Bundesregierung in wichtigen politischen Fragen zu keiner Einigung kommen und sich gegenseitig blockieren. Lediglich 18 % sind anderer Meinung, sieben Prozent haben dazu keine Meinung.
Doch wer trägt die Schuld daran? 61 % der Befragten sind der Meinung, dass beide Regierungspartner dafür verantwortlich sind, acht Prozent halten die Union und 5 % die SPD für den Hauptschuldigen. 18 % der Befragten können im Regierungshandeln keine Blockadepolitik erkennen.
Die meisten sehen zudem pessimistisch in die politische Zukunft. Rund 56 % gehen davon aus, dass sich am Verhältnis der beiden Regierungsparteien kaum etwas ändern wird, 31 % glauben sogar, dass es sich noch weiter verschlechtert. Nur neun Prozent meinen, dass das wieder besser werden wird.
Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU unverändert auf 40 % der Stimmen. Die SPD erreichte wieder 31 % (plus 1), die FDP erhielte 6 % (minus 1), die Linke 9 % (minus 1), die Grünen kämen auf 9 % (plus 1) und die sonstigen Parteien zusammen auf 5 % (unverändert).
Bei der Frage, wer SPD-Kanzlerkandidat bei der nächsten Bundestagswahl werden soll, liegt Kurt Beck mit 15 % der Nennungen nur knapp vor Frank-Walter Steinmeier, den 13 % präferieren würden. 4 % sprechen sich für Peer Steinbrück aus, alle anderen erhalten jeweils maximal 3 %.
Wenn es um die Erwartung geht, wer Kanzlerkandidat werden wird, liegt Kurt Beck mit 36 % deutlich vorne. Nur 8 % glauben, dass Steinmeier Kanzlerkandidat werden wird, aber auch hier haben die meisten keine konkreten Vorstellungen (53 %). Auch bei den SPD-Anhängern sieht das Bild ganz ähnlich aus. Hier wünschen sich 23 % Kurt Beck und 16 % Frank-Walter Steinmeier als Kanzlerkandidaten, 5 % Franz Müntefering und 4 % Peer Steinbrück, aber auch hier können die meisten (47 %) niemanden benennen.
Große Einigkeit herrscht in der Bevölkerung bei dem in der Großen Koalition heftig umstrittenen Thema Mindestlohn für Briefzusteller: 82 % sind dafür und nur 12 % dagegen (weiß nicht: 5 %). Einen durchschnittlichen Stundenlohn von 9,50 Euro für Briefzusteller halten 12 % für zu hoch, 29 % für zu niedrig und für 53 % ist der genau richtig (weiß nicht: 6 %).
(sueddeutsche.de/bica/bos)
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Durch ein "unglückliches Versehen bei der Auswertung der Daten" sei es zu einem fatalen Fehler gekommen, mußte ein Sprecher des ZDF nach mehrmaliger, hartnäckiger Anfrage jetzt eingestehen - man hat schlicht und ergreifend die Rangfolge umgekehrt.
Somit ist Oskar Lafontaine jetzt beliebtester Politiker der Republik, was für denkende Menschen keine Überraschung darstellen dürfte. Logischerweise ändert sich die gesamte Rangfolge entsprechend der Realität.
Steinmeier und Merkel waren für eine erste Stellungsnahme nicht verfügbar, ließen aber ausrichten, daß es sich nur um eine bösartige Täuschungs- und Verleumdungskampagne handeln kann, die den großartigen Ergebnissen zweijähriger Koalitionszeit (Massenverelendung, Aufgabe nationaler Identitäten etc.) Schaden zufügen will.
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,@eiermeier:"P.S. nein, ganz abschreiben geht mir auch gegen den Strich aber die Hoffnung stirbt zuletzt ."
Ich bitte doch sehr darum,die Zukunft der SPD nicht mit dem berühmten "Hoffnungssatz" zu beschreiben,denn dieser geht weiter:".stirbt zuletzt,aber sie stirbt".
Nein,der Patient braucht sehr viel Hilfestellung.Die in der SPD wirksame angebliche Linksbewegung muss sich von einer Parteiämterbeschaffungslobbygruppe(tolles Wort,habe ich mir allein ausgedacht) Nahlescher Prägung zu einer aufmüpfigen Vorwärtsbegung wandeln ,aber einer ,die durch politische Inhalte und nicht durch aufgesetzte Burschikosität auffällt .
Sie muss auch das zur Zeit Unpassende denken und aussprechen,sich mit den Parteioberen fetzen,und nicht Teil dieser Gruppe sein wollen.
Mit anderen Worten,da muss wieder echtes Blut rein,sterben soll sie nicht.
wer sich bisher nachweislich tagtäglich nur darum kümmert das Volk auszuplündern wende sich bitte auch am Wahltag bitte nur an die, denen diese ganze Umverteilung zu Gute gekommen ist. Also nicht mehr an die überwältigende Mehrheit dieses deutschen Volkes; das wird sich neue Parteien und Politiker suchen als CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP, die in ihren Koalitionskonstellationen uns derart geschädigt haben. Und bis zum Wahlabend der extem langen Gesichter können sie sich mit ihren Umfragen einlullen, denn auch für mich gilt das Wahlgeimnis, wer viel fragt bekommt viele Antworten ... und der Wahlabend ist vergnügungssteuerfrei. Versprochen ist versprochen und es bleibt jede Ausplünderung unvergessen!
Steinmeier - genau der Richtige? Na dann Prost...
Ginge es nach dem Schroederschen Erfuellungsgehilfen Steinmeier, waere Deutschland bald ganz von russischer Energieversorgung abhaengig... Wir haetten wunderbare Beziehungen mit den demokratischen Vorbildsstaaten China und Russland, die Osteuropaer bald gegen uns - und waeren im Krisenfall bitter bitter allleine... DAs erkennen ja sogar die ehemaligen gruenen Koalitionspartner.
Sicher mag Steinmeiner als Mitglied der selbsternannten Menschrenrechte-Partei SPD neidisch sein auf Merkels Courage. Aber meckern alleine ist halt noch kein politisches Konzept... ! Man kann sich leict vorstellen, was passiert weare, haette Merkel gekniffen: Empoerung aller Orten!
Merke (1): Jede politische Handlung eignet sich zur misepetrischen Kritik.
Die Haltung der SPD, des Unruhestaendlers Schroeder und Steinmeiers erinnert ja fatal an die Haltung der SPD zu den zerfallenden osteuropaeischen Sowjetstaaten-Diktaturen, als man mIt der SED gemeinsame Strategiepapiere verfasste und in Polen sich nicht mit den aufstaendischen Gewerkschaftern treffen wollte...
Merke (2): nichts ist wie es scheint!
Diese Erkenntnis wird sich sicher auch bald wieder beim Waehler durchsetzen. Nach dem kleinen Popularitaetspusch durch Steinmeiers Aufstieg zum Vizekanzler. Spaetestens dann, wenn die alte, personalarme Fluegeltante SPD auf Linie bringen muss.. mit all den Nahles, Schreiners und so weiter...
Wohl bekomms! Wer diesen Laden sortieren soll, dem muss man wahrlich keine Feinde wuenschen...
Paging