Im Beliebtheitsranking kann die FDP weiter zulegen, die Union sackt ein wenig ab. Dennoch behält Schwarz-Gelb eine klare Mehrheit. Bei der Kanzler-Frage vergrößert sich Angela Merkels Vorsprung.
Die FDP ist nach ihrem Wahlerfolg in Hessen bundesweit im Höhenflug. Wenn schon am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, könnten die Freidemokraten mit 14 Prozent der Stimmen rechnen, ermittelte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen für das am Freitag veröffentlichte ZDF-"Politbarometer". Das sind drei Prozentpunkte mehr als zu Jahresbeginn.
Guido Westerwelles FDP kommt bei der politischen Stimmung auf einen Rekordwert von 16 Prozent. (© Foto: AP)
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Die Zugewinne der FDP gehen zu Lasten der Union. Die CDU/CSU verliert bei der Sonntagsfrage im Vergleich zu Anfang Januar drei Punkte und kommt nun auf 37 Prozent. Schwarz-Gelb hat aber eine klare Mehrheit.
Die SPD verharrt bei 26 Prozent. Die Grünen können einen Punkt auf 9 Prozent zulegen, die Linke verschlechtert sich um einen Punkt auf ebenfalls 9 Prozent.
Bei der politischen Stimmung werden die Verschiebungen noch deutlicher. Die FDP kommt auf einen Rekordwert von 16 Prozent, fünf Punkte mehr als bei der vorherigen Umfrage. Die Union büßt fünf Punkte auf 37 Prozent ein. Die SPD bleibt konstant bei 27 Prozent, die Grünen können zwei Punkte auf 9 Prozent zulegen. Die Linke verliert zwei Punkte auf nur noch 7 Prozent.
Bei der Frage, wen die Bundesbürger gerne als Kanzler hätten, vergrößert sich der Vorsprung von Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU). Laut Politbarometer bevorzugen 58 Prozent Merkel, das ist ein Plus von drei Punkten. Für ihren SPD-Konkurrenten Frank-Walter Steinmeier sprechen sich 30 Prozent aus, zwei Prozentpunkte weniger als Anfang Januar. Bei den SPD-Anhängern kommt Steinmeier auf 61 Prozent Zustimmung, Merkel bei den Unions-Anhängern auf 89 Prozent.
Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Andrea Nahles wies im ZDF-"Morgenmagazin" auf die Verluste der Union und den Rückgang der Linkspartei hin. Dies werde "für die SPD vielleicht der Anfang einer Wende in diesem wichtigen Wahljahr sein". Die Zahlen zeigten, dass die SPD noch viel Anstrengung in die Wahl-Kampagne stecken müsse: "Wir haben aber eine echte Chance."
Die Forschungsgruppe Wahlen befragte vom 27. bis 29. Januar knapp 1300 Bundesbürger repräsentativ. Die Fehlertoleranz bei den großen Parteien beträgt 2,7 Prozentpunkte, bei den kleineren 1,4 Punkte.
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(dpa/cag/bosw)
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Das stimmt, es ist ekelhaft, wie Menschen im Privatfernsehen vorgeführt werden.
Vor allem wenn es Jugendliche sind, die Probleme haben, in dieser Gesellschaft, die ihnen kaum noch Chancen gibt, aber immer mehr Druck auf sie ausübt, zurechtzukommen.
Natürlich ist der Schluss immer INSM-freundlicherweise, dass der einzelne einfach zu dumm und faul ist, wenn es ihm schlecht geht und man doch zur ARGE gehen soll, für 2 Euro die Stunde eine Sklavenarbeit erledigen soll und als Hartz-IVler glücklich alt werden kann.
RTL und Co., Bild usw. spalten mit Absicht die Gesellschaft, das stehen die Interessen der Macht- und Kapitalkonzentration in den sog. "Eliten" dahinter.
Viele Foristen halten den momentanen Erfolg der Neoliberalen " Zündlerpartei" für unfassbar.
Ist es aber gar nicht, wenn man bedenkt wie Blödzeitung, Privatfernsehen a`la RTL, Sat1 etc. und ander Medien für teilweise völlige Niveaulosigkeit im deutschen Mediendschungel sorgen. Große Teile der Gesellschaft halten die bei RTL und anderen Sendern gezeigten Lebensumstände für durchaus realistisch und erstrebenswert. Es ist schon immer so gewesen: je kulturloser und ungebildeter eine Gesellschaft ist, desto leichter können die Politiker ihre Ziele verfolgen. Seltsamerweise hat sich der Ministerpräsident von Baden-Würtemberg, Herr Öttinger, im letzten Jahr dahingehend geäußert, daß es ein großer Fehler war, den privaten TV - Sendern so einfach Tür und Tor zu öffnen.
Eines jedenfalls ist sicher: RTL und Konsorten liefern ausschließlich Unterhaltung der dümmlichsten Art auf niedrigstem Nivea. Das das in 25 Jahren einen erheblichen Einfluß, im negativen Sinne, auf die interlektuelle Ausrichtung immer größer werdender Kreise der Gesellschaft nicht ohne Wirkung für eine realistische Bewertung unserer Gesellschaft und der darin vorkommenden Lebensumstände hat, ist bekannt und bewiesen.
Kennen Sie den?
bpb.de/fsd/werwaehltwas/
Un-fass-bar! Die ERFOLGREICHEN Zündlern am sozialen Frieden bekommen vom Wähler noch Streichhölzer in die Hand gedrückt...
Un-fass-bar - jedenfalls mit reiner Logik...
Glücklicherweise gibt es ja noch 5 "neue" Länder, die mit aller Sicherheit den Guido mit seiner selbstverständlichen,weil mit der Muttermilch aufgesogenen Wirtschaftzskompetenz auf den Boden der Tatsachen herunterwählen....Danke!!!
Paging