342 Soldaten wurden bei Kämpfen getötet, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte. 152 Soldaten seien abseits von Kampfhandlungen ums Leben gekommen.
Hinzu kämen neun Soldaten, die am Donnerstag beim Absturz ihres Hubschraubers nahe Falludscha getötet wurden, sowie ein in der vergangenen Woche in Bagdad von einer Granate getroffener Soldat, sagte Pentagonsprecher Megan Grafton.
Anzeige
Mehr Tote nach als während des Krieges
Die Zahl der seit dem Ende der Hauptkampfhandlungen in Irak getöteten US-Soldaten ist dabei um einiges höher als die der Toten während des eigentlichen Krieges:
Insgesamt kamen seit dem 1. Mai 366 Soldaten ums Leben; 237 wurden laut Pentagon bei Kämpfen getötet, 129 starben bei Unfällen oder begingen Selbstmord. Seit Kriegsbeginn am 20. März wurden zudem 2849 US-Soldaten verletzt, von ihnen 2461 bei Kämpfen.
Sechs Iraker bei Protesten umgekommen
Die Gewalt in Irak hat sich am Wochenende auf den britisch kontrollierten Süden des Landes ausgeweitet. Bei Protesten in der Stadt Amara wurden nach Krankenhausangaben sechs Iraker getötet und zwei weitere verletzt.
In Basra wurden laut US-Armee unter ungeklärten Umständen zwei Iraker getötet, von denen einer für die Besatzungstruppen arbeitete.
(sueddeutsche.de/AFP/dpa/AP)
Reiseknigge: Türkei