Einigung in Athen? Der ehemalige EZB-Vizepräsident Lucas Papademos wird Medienberichten zufolge Chef der griechischen Übergangsregierung. Unter ihm als Notenbankchef trat Griechenland der Euro-Zone bei - nun soll Papademos das Land offenbar vor der Insolvenz retten.
Regelt es jetzt ein Finanzexperte? Lucas Papademos, der frühere Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, soll offenbar Chef der griechischen Übergangsregierung werden, die das hochverschuldete Land vor der Insolvenz bewahren soll. Das berichten mehrere griechische Medien. Funktionäre der Sozialisten und der Konservativen dementierten jedoch, dass es bereits eine Einigung gibt. Im Staatsfernsehen hieß es: "Es gibt widersprüchliche Informationen. Das Rätsel bleibt."
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Der frühere Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Lucas Papademos, soll Chef der griechischen Übergangsregierung werden. (© dpa)
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Sollte Papademos gewählt werden, stünde ein Ökonom und EU-Insider an die Spitze der "Regierung der Nationalen Rettung". Der parteilose Papademos gilt als Wegbereiter des griechischen Eurobeitritts. Zwischen 1994 und 2002 war er Chef der griechischen Zentralbank, 2001 trat sein Land der Euro-Zone bei. Außerdem drängte Papademos die Regierung massiv zu finanzpolitischer Disziplin - ohne dauerhaften Erfolg. Während seiner Amtszeit sank die vergleichsweise hohe Inflation in Griechenland von elf auf 2,6 Prozent.
Anschließend wurde Papademos - als erster Grieche - Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB). Das Angebot des nun scheidenden Premiers Papandreou im griechischen Wahlkampf 2009, in dessen Team eine Schlüsselrolle zu übernehmen, schlug er aus. Ende 2010 schied Papademos turnusgemäß aus dem Amt, seitdem dient er der griechischen Regierung als Berater.
Als solcher kritisierte er vor kurzem die Pläne der Euro-Länder für einen größeren Schuldenschnitt Griechenlands. Eine deutlich stärkere Beteiligung der privaten Gläubiger als die vereinbarten 21 Prozent stelle die Freiwilligkeit der Beteiligung der Finanzbranche in Frage und sei gefährlich für die Euro-Zone.
Der 64-Jährige gilt als geldpolitischer Pragmatiker. Nach Studium und Promotion am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA hat er Erfahrungen bei einer regionalen Niederlassung der US-Zentralbank gesammelt.
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(sueddeutsche.de/liv/aho/mikö)
Debatte um Militärintervention in Syrien
...Unter ihm als Notenbankchef trat Griechenland der Euro-Zone bei
Da machen sie nun den Helfer und Aufseher der Fälscher und Betrüger Griechenlands aus der Euro-Eintritt-Zeit zum "Präsidenten". Irgendeinen Funktionär werden sie schon finden, der sich dazu hergibt, die Europäer weiter zu verschaukeln und ein paar Milliarden mehr für die Gehälter der überall herumsitzenden sogenannten "Staatsangestellten" zu besorgen. Hauptsache, es muß sich nichts ändern am Staatsapparat, sind schließlich alles Wähler. Dem Wähler darf man doch nicht kommen mit irgendwelchen "Sparvorschlägen". Da schieben wir die Schuld doch schnell auf die Opposition. (Macht sich doch immer gut, dieses Geschwafel über "Oligarchie, die Reichen fressen uns auf, wir verhungern, die Straße muß brennen wenn diese Drangsalierung der Armen so weitergeht). Da hilft auch die Forderung des Herrn J. aus Brüssel/Straßburg nach einem Briefchen nicht weiter. Sozialisten haben eben nicht die Ehre, Fehler einzugestehen und von der politischen Bühne zu verschwinden. Sie taktieren und taktieren und taktieren und schwafeln und schwafeln und suchen woanders nach Schuldigen und greifen ab, was abzugreifen ist. Und in Griechenland ist zur Zeit eine Menge abzugreifen.....
...der nächste aus einer langen Reihe aus Mitgliedern des CFR, Trilateralen Kommission oder Bilderberger
(http://www.trilateral.org/download/file/EU_list_10-11.pdf)
Wann wachen die Menschen endlich auf und durchschauen die korrupten Eliten? Und v.a. warum beschäftigen sich die Medien nicht eingehender mit solch einem Kandidaten (und nicht nur mit dem offiziellen Lebenslauf a la EZB)? Aus vorauseilendem Gehorsam?
"Führt ein Finanzexperte Griechenland aus der Krise?"
Es ist keine Krise, sondern ein Staatsbankrott. Papandreou führte zwar Griechenland noch in den Staatsbankrott. Nur, ein Bankrott ist dadurch gekennzeichnet, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Pleite ist Pleite und Schluß.
Papa demos, ... demonstrieren Sie uns das bitte mal.