Im Verfahren gegen den Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin soll auf den Rassismus-Vorwurf verzichtet werden - stattdessen hat sich die SPD in ihrer Begründung auf einen anderen Begriff geeinigt.
Die SPD wird in ihrem Parteiausschlussverfahren gegen den früheren Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin auf den Vorwurf des Rassismus verzichten. Stattdessen werde man sich in dem Ordnungsverfahren auf die umstrittenen Thesen des langjährigen Berliner Finanzsenators zu den Genen von Ausländern konzentrieren und ihm anlasten, mit einer Art "Sozial-Darwinismus" gegen die Grundsätze sozialdemokratischer Politik zu verstoßen, verlautete aus Parteikreisen. Die Berliner Sozialdemokraten und die Bundes-SPD hätten sich auf eine entsprechende gemeinsame Formulierung verständigt. Auf den ursprünglich einmal vom Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel erhobenen Vorwurf des Rassismus wurde offenkundig auch deshalb verzichtet, weil ein erstes Ausschlussverfahren gegen Sarrazin in Berlin an eben diesem Vorhalt gescheitert war.
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Die Thesen seines Buchs Deutschland schafft sich ab hatten und haben für Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin ein Nachspiel. Die SPD formuliert eine Begründung, ihn aus der Partei ausschließen zu dürfen. (© REUTERS)
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Die Begründung soll in den kommenden Tagen beim Schiedsgericht des Berliner SPD-Kreisverbands Charlottenburg-Wilmersdorf eingehen, das in erster Instanz für das Ausschlussverfahren zuständig ist. Ob die Kreisschiedskommission noch in diesem Jahr oder erst im Frühjahr 2011 entscheidet, ist noch offen. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, dürfte es ein Verfahren im Berliner Landesverband geben. In den Parteikreisen hieß es, Sarrazin werde mit Sicherheit gegen einen Ausschluss vorgehen, die SPD wiederum behalte sich Widerspruch für den Fall vor, dass Sarrazin abermals mit einer Rüge davonkommen sollte. Vermutlich wird die Bundes-SPD endgültig über den Ausschluss befinden müssen; eine Entscheidung könnte sich dann bis ins nächste Jahr hinziehen.
Sarrazin, der wegen seiner Thesen zur Integrationsbereitschaft von Migranten seit Monaten hoch umstritten ist, griff nun auch Bundespräsident Christian Wulff an. Sarrazin widersprach energisch Wulffs Äußerung, der Islam gehöre zu Deutschland. "Die deutsche Kultur ist weitgehend ohne Bezug auf den Islam entstanden", sagte er der Bild am Sonntag. Er warf Wulff zudem vor, sich während seiner Türkeireise nicht deutlich genug zur Diskriminierung von Christen geäußert zu haben. "Der Bundespräsident hat über diese nicht sehr erfreulichen Zustände eine Harmonie-Kitsch-Sauce gegossen." Die Bundesregierung forderte er auf, den Familiennachzug von Zuwanderern strikt zu begrenzen.
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(SZ vom 02.11.2010/dgr/gba)
Bundespräsident Gauck
Warum sollen Ausländer, die hierher kommen, auf Biegen und Brechen Deutsche werden müssen? Klar können sie dann nicht wählen, aber was soll's? Was sie auf jeden Fall tun müssen, wenn sie hier arbeiten (und deswegen kommen die meisten her), ist, Steuern zu zahlen.
Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg hieß es: "No taxation without representation!", ein Spruch, der auf jede moderne Demokratie übertragen wurde.
Heute gibt es eine große Minderheit in Deutschland, die zwar Steuern zahlen muss, aber nicht wählen darf. Eigentlich ein Grund für Freudensprünge für stramm Konservative. Das heißt, auch die türkischen Gemüsehändler, über die sich Herr Sarrazin so abfällig auslässt ("Bei Vielen reicht es nicht für mehr als zum Gemüsehändler."), sichern durch ihre Steuern seine Rente.
Da kann 3/4 der Republik für Sarrazin sein, egal, der Sarrazin wird rausgeschmissen.
Bei der Nabelbeschau befindt man, daß der Mann nciht paßt. Anstatt zu sagen: Schaut mal her, was für Potential wir haben. Unser Mitglied hat einiges aufgedeckt und eine ganze Nation wachgerüttelt, daß das mit der Integration nicht mehr so weiter geht. Und was passiert? Man schmollt und will nichts wahrhaben, daß der Wind aus einer ganz anderen Richtung pfeift Ein Rausschmeßverfahren ist einfach eine lächerliche Angelegenheit
GAbriel als eifrigster Verfechter ist da auf ein Pferd gestiegen, von dem er nur runterfallen kann. Als Kanzlerkanditat ist er abgeschrieben und wenn der Rausschmiß von S. nicht klappt, dann gibt es bald einen neuen Vorsitzenden. Der Gesichtsverlust für Gabriel wäre zu groß um weiter SPD-Vorsitzender bleiben zu können. Ein Geschenk für die CDU ist das Verfahren sowieso.
Leute: laßt es Euch gesagt sein: Der Inter-Sozialismus ist ein Urübel seit Marx ("Proletarier, aller Länder vereinigt Euch"), weiter kommt Ihr, wenn Ihr euch um die eingeborenen Wahlberechtigten kümmert und nicht um diejenigen, die keinen Wert darauf legen, Deutsche zu werden und alleine deshalb Euch gar nicht wählen können. Die hehren Parteigrundsätze sind vor diesem Hintergrund genauso irrelevant wie der voreheliche Geschlechtsvekehr für die Partei, die sich christlich nennt.
... die Kreuzzüge und Hexenverbrennungen im Namen des Atheismus ... Steinigungen, wie im "Atheisten-Koran" vorgeschrieben ... atheistische Sekten jedweder Couleur ...
Besonders penetrant, auffällig und immer mehr gefährlich - da intolerant und gewaltbereit - sind hier die Atheisten.
egal welcher Religion sie angehören... zur Zeit sieht man die evangelikalen Fundamentalisten in den USA, wenn man die reden hört, dann meint man es ist ihnen das Gehirn abhanden gekommen... die imperialistische, machtgeile Römisch-Katholische war auch nicht viel besser...
Jedem Menschen seine Religion, aber auch nicht mehr...
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