Paris Getöteter Angreifer von Paris besaß deutsche SIM-Karte

Woher der Mann stammt, der mit einem Schlachterbeil auf zwei Polizisten losgehen wollte, ist noch unklar.

Der vor einer Pariser Polizeiwache erschossene bewaffnete Mann hatte eine deutsche SIM-Karte im Handy. Dies sagte der für Terrorismus zuständige Staatsanwalt François Molins dem Radiosender France Inter. Entgegen anderslautenden Medienberichten sei die Identität des Mannes Molins zufolge noch nicht abschließend geklärt.

Der Mann soll bei einer Kontrolle vor einigen Monaten gesagt haben, er sei Marokkaner. Molins sei sich aber nicht sicher, dass diese Angaben korrekt sind. Ein bei ihm gefundenes Dokument weist ihn nämlich als Tunesier aus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordversuchs und Terrorismus.

Der Angreifer war am Jahrestag des Terroranschlags auf das Satiremagazin Charlie Hebdo auf zwei Polizisten zugelaufen und hatte ein Schlachterbeil gezogen. Er hatte eine Abbildung der Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und ein Bekenntnis zu deren Anführer Abu Bakr al-Baghdadi dabei.