Angeblich haben die USA ein Haus in Pakistan mit Raketen beschossen - und sollen dabei auch einen lokalen Taliban-Kommandeur getötet haben.
Kurz vor dem Besuch von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in Pakistan sind bei einem mutmaßlichen US-Raketenangriff nahe der afghanischen Grenze bis zu 20 Menschen getötet worden.
Anzeige
Nach Worten eines pakistanischen Sicherheitsbeamten traf eine Rakete am späten Sonntagabend das Haus eines lokalen Kommandeurs der radikal-islamischen Taliban in der Region Südwaziristan - etwa 20 Kilometer nordöstlich von der Provinzhauptstadt Wana.
Der Kommandeur und 19 andere Personen seien dabei ums Leben gekommen. Drei Menschen wurden nach Angaben des Sicherheitsbeamten verletzt. Das Haus sei vollständig zerstört worden. Später sprachen die örtlichen Behörden von 16 Toten. Das US-Verteidigungsministerium erklärte, es habe keine Informationen über den Vorgang.
Bei dem toten Taliban-Kommandeur handelt es sich nach Behördenangaben um Haji Omar Khan, der für Attacken im benachbarten Afghanistan mitverantwortlich sein soll. Khan soll ein führendes Mitglied der Gruppe um den militanten Stammesführer Jalaluddin Haqqani sein. Letzterem hatten in der Vergangenheit bereits mehrere Drohnenangriffe gegolten.
Unbemannte Drohnen des US-Geheimdienstes CIA haben in den vergangenen Wochen wiederholt in der pakistanischen Grenzregion Ziele mutmaßlicher Aufständischer bombardiert und dabei auch Zivilisten getötet. Die Drohnen aus Afghanistan greifen dabei Stellungen und Verstecke mutmaßlicher Terroristen auf pakistanischen Staatsgebiet an. Die USA bestätigen oder dementieren die Angriffe in der Regel nicht.
Dies führt immer wieder für Spannungen mit der Regierung in Islamabad, die ihre staatliche Souveränität verletzt sieht. Die halbautonomen Stammesgebiete nahe der Grenze gelten als Rückzugsgebiet für Extremisten der al-Qaida und der Taliban.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier reist am Montagabend für mehrere Tage nach Pakistan, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Im Vordergrund steht die Lage in Pakistan selbst sowie im Nachbarland Afghanistan.
Die Atommacht Pakistan wird seit Ende 2006 von massiven Terroranschlägen heimgesucht. Am 20. September starben beim Sprengstoffanschlag auf das Hotel Marriott in Islamabad mindestens 46 Menschen.
(AP/dpa/Reuters/AFP/cgu/plin)
"Undercover" bei Paketzusteller GLS
Gestern lief irgendwo eine Doku über Dschingis Khan, in der es über ihn hiess, dass er sagte: "Nur ein Dum.mkopf führt einen Krieg den er nicht gewinnen kann". Ich fürchte sein geistiges Niveau haben unsere US-Freunde noch lange nicht erreicht.
wenn keiner den Amis Soldaten und Logistik, Material und Geld zur Verfügung stellt, und keine sogenannten Hilfsorganisationen mit zivilen Mitteln helfen, die Kriege zu führen, sondern sie ihre Suppen alleine auslöffeln lmüssen, überlegen die sich schnell was anderes. Dann wird aus dem american Hero, wie wir ihn mit Tom Cruise Gesicht im Fernsehen sehen, ganz schnell ein wimmernder Wurm.
Bitte beachten Sie unsere netiquette und unsere AGB
Frank-Walter Steinmeier, Bundesaußenminister und Kanzerkandidat der SPD, vertritt deutsche Interessen. Liegt es wirklich in deutschem Interesse, zu den völkerrechtswidrigen Angriffen der US-Streitkräfte in Pakistan zu schweigen und statt dessen noch mehr deutsche Soldaten ins Nachbarland Afghanistan zu entsenden? Deutschland kann gewiss nicht die vrerheerende geopolitische imperiale Weltmachtpolitik der Vereinigten Staaten verhindern, aber wir müssen dazu nicht schweigen und sie auch noch mittragen. Genau das aber tut die Bundesregierung. Sie hat sogar eine Verlängerung des Mandats auf 14 Monate beschlossen, damit keine Diskussionen in den Bundestagswahlkampf 2009 fallen. Das zeigt, das sie eine Auseinandersetzung über diese Frage scheut. Sie wird sich dieser Auseinandersetzung - unabhängig vom Ausgang der US-Wahlen - nicht entziehen können.
Amerikaner müssten aus der UNO ausgeschlossen werden,Völkerrecht interressiert sie nicht mehr.
Paging