Bei einem Selbstmordanschlag in Pakistan sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Ziel des Attentats war offenbar eine Stammesversammlung.

Ein Selbstmordattentäter hat sich am Sonntag auf einer Friedenskonferenz von Stammesführern im Nordwesten Pakistans in die Luft gesprengt und zahlreiche Menschen mit in den Tod gerissen. Ein Teilnehmer berichtete von mindestens 30 Toten.

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Tausende Angehörige von fünf Stämmen versammelten sich nach Angaben eines Einwohners zu dem Treffen in Darra Adam Khel in der Nordwestprovinz. Ein junger Mann sei auf eine Gruppe Stammesältester zugelaufen und habe einen Sprengsatz gezündet, berichtete ein Augenzeuge, Alam Khan.

Ein Militärsprecher bestätigte den Anschlag, nannte aber keine Zahlen zu Opfern. Auf der Konferenz sollte über Frieden in der Region verhandelt werden. Der Selbstmordanschlag war bereits der dritte binnen drei Tagen im Nordwesten Pakistans. Am Freitag hatte ein Attentäter bei einer Beerdigung mehr als 40 Menschen mit in den Tod gerissen.

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(AP/woja)