Vor möglichen neuen Nahost-Gesprächen meldet sich Terroristenführer Osama bin Laden zu Wort. Die Adressaten seiner Botschaft: die islamische Welt, US-Präsident Barack Obama und die Israelis.
Al-Qaida-Chef Osama bin Laden hat lange geschwiegen - kurz nach dem Jahrestag des Terroranschlags vom 11. September 2001 meldet er sich wieder. Die Adressaten seiner auf einer Islamisten-Seite verbreiteten Audio-Botschaft: die islamische Welt, US-Präsident Barack Obama, das amerikanische Volk sowie die Israelis.
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Noch sind die internationalen Streitkräfte in Afghanistan sehr präsent - doch der Einsatz ist nicht unumstritten. (© Foto: AP)
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Der seit Jahren irgendwo zwischen Afghanistan und Pakistan untergetauchte Terror-Pate behauptet, die Kriege in Afghanistan und Irak seien für den Westen nicht zu gewinnen. Die Befreiung Palästinas von den Israelis bleibe auf der Tagesordnung. Präsident Obama sei kein Friedenspräsident, sondern ein Kriegstreiber.
"Abnützungskrieg an allen denkbaren Fronten"
Zu den Konflikten im Irak und in Afghanistan sagte bin Laden: "Wenn der Krieg beendet wird, ist es in Ordnung. Wenn nicht, dann werden wir unseren Abnützungskrieg an allen denkbaren Fronten fortsetzen." Dabei erinnerte er Barack Obama - historisch halbwegs treffend - an die Niederlage der Sowjetunion am Hindukusch. Diese habe zehn Jahre lang erfolglos in Afghanistan Krieg geführt, sie sei am Ende als Staat untergegangen und "eine Erinnerung aus der Vergangenheit", so bin Laden. Die Botschaft ist die für al-Qaida typische Mischung aus Fakten, Stimmungen und religiösen Versprechungen.
Bin Laden platzierte seine Nachricht genau zwischen die 9/11-Gedenkfeiern in New York und eine geplante neue Phase von amerikanischen Friedensbemühungen für den Nahen Osten. Auch wenn der Beleg für die Echtheit des Tonbandes noch fehlt: Sie ähnelt nach Angaben des auf das Islamisten-Internet spezialisierten Intel Centers früheren Al-Qaida-Botschaften.
Auch die Sprache ist klassischer bin Laden: Der "machtlose" Obama, der sich eine Friedenslösung für den Nahen Osten auf die Fahne geschrieben hat, sei keineswegs der Vertreter einer neuen Politik im Weißen Haus, sagt er. "Nur die Gesichter haben sich verändert." Die Amerikaner sollten sich endlich von den "Neo-Konservativen" befreien: "Nicht der Irak hätte befreit werden müssen, wie es Präsident Bush behauptet hat. Das Weiße Haus selbst hätte befreit werden müssen."
Bewusst gewählter Zeitpunkt
Noch unversöhnlicher ist die "Botschaft an Israel: Der Al-Qaida-Scheich erklärt den "ungerechten Juden" wieder einmal den Heiligen Krieg. Seine Gruppe habe den Terroranschlag auf das World Trade Center verübt, weil die USA Israel unterstützten und eine israelische Lobby die US-Politik manipuliere. Der Zeitpunkt der Internetbotschaft scheint sehr bewusst gewählt zu sein: Der von Obama vorangetriebene Krieg in Afghanistan ist in den USA und den Nato-Staaten wie Deutschland zunehmend umstritten.
Zudem weilt gerade der US-Sonderbeauftragte George Mitchell im Nahen Osten, und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu traf am Wochenende Ägyptens Staatschef Hosni Mubarak. Hauptstreitpunkt ist die Zukunft der israelischen Siedlungen in den besetzen Palästinensergebieten. Israel fordert als Gegenleistung für einen zeitlichen begrenzten Stopp des Siedlungsbaus eine Normalisierung der Beziehungen zu den arabischen Staaten.
Trotz seiner Medienpräsenz ist der Radikalismus der al-Qaida für das Denken der Menschen in der islamischen und arabischen Welt kaum repräsentativ. Den Kriegen im Irak und in Afghanistan und vor allem dem Friedensprozess mit Israel aber steht die Mehrheit skeptisch gegenüber. Dies macht es auch kompromissbereiten arabischen Regierungen schwer, den Friedensprozess zu unterstützen, ohne von der eigenen Bevölkerung und der heimischen Opposition als Handlanger der Amerikaner und Israelis betrachtet zu werden.
Von Stimmungen profitieren
Mit seiner breit angelegten Botschaft versucht der Sunnit bin Laden, von diesen Stimmungen zu profitieren - zumal anti-israelische Kräfte in der islamischen Welt Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern offen bekämpfen. Dies gilt nicht nur für die Terrorgruppe des in seinem Versteck weitgehend isolierten bin Laden. So warnte in Beirut der anerkannte schiitische Geistliche Muhammed Hussein Fadlallah jetzt vor jeder Normalisierung im Verhältnis zum Judenstaat.
Fadlallah ist der bei den libanesischen Schiiten einflussreichste Ayatollah. In einer Fatwa, einem religiösen Grundsatzurteil, schrieb er: "Die Normalisierung der Beziehungen zum zionistischen Feind in jeder erdenklichen Form ist allen Muslimen durch das islamische Sharia-Recht verboten." Fadlallah gilt als Mentor der Hisbollah. Der Theologe gehört der radikalen Schiitengruppe zwar angeblich nicht an. Sein Urteil hat aber auch in anderen schiitisch geprägten Ländern Gewicht.
- Videobotschaft Osama bin Laden droht mit Zermürbungskrieg 14.09.2009
- Blackwater Marktführer im Töten 21.08.2009
- Grafik Die Weltkarte des Terrors 08.09.2006
- Comic über Osama bin Laden "Islamisten muss man auslachen" 10.09.2009
(SZ vom 15.9.2009/vw)
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Nachdem Sie sich in den immer gleichen wütenden Wiederholungen üben:
Ach Gottchen, anti irgend etwas, Huuuu und anti oder sonst was.
Auf so einem Niveau kann man sich leider nicht austauschen.
Die immer gleichen Textbausteine, die immer gleichen Worthülsen und Argumentationsfiguren. Kurioser Weise von jemandem, der genau das den anderen sueddeutsche.de-Lesern immer vorhalten zu müssen glaubt.
Nun ja immer die selben Worthülsen zu verwenden spart natürlich eigenes argumentieren oder gar nachdenken. Ja, immer die selben Worthülsen zu verwenden, spart natürlich eigenes Argumentieren oder gar Nachdenken.
Und Ihr Hennry heißt Henryk.
@ palmz: "SIE und Kollegen"
Ihr Henry heißt Henryk.
Und mit dem Zitieren geben SIE sich auch noch nicht genug Mühe.
Und immer die gleichen Textbausteine!!!
Ach Gottchen palmz, bevor SIE wieder aufgeregt einige Zeilen mit den immer gleichen Vorwürfen, Anschuldigungen oder versuchten Herabsetzungen wütend einstellen versuchen SIE doch einfach erst einmal einen Beitrag zu lesen!
Aber vielleicht gelingt es ja beim zweiten Anlauf??? Wie lesen wir auf der Seite "Achse der Guten" vom hochgeschätzten Henryk M Broder:
"Hamburger hat kein Verständnis dafür, dass Prof. Dr. Rolf Verleger immer noch Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland ist. Der Mann, sagt Hamburger, sei das jüdische Alibi der NPD, ein vergiftetes Würstchen und ein Volksschädling. Und damit die Besucher nicht auf die Idee kommen, er habe sich nur versprochen, wiederholt er: Ein Volksschädling.
Aber vielleicht sind ja die verwendeten Ausrücke "vergiftetes Würstchen" oder "Volksschädling" für SIE und Kollegen nun wirklich ein völlig normales Vokabular und es wird als Zeichen von Aussöhnung und Frieden gewertet???
Ihr Henry heißt Henryk.
Und mit dem Zitieren geben SIE sich auch noch nicht genug Mühe.
Und immer die gleichen Textbausteine!!!
@ palmz: "Schön, daß Sie hier auf Die Achse des Guten verweisen. Die Lektüre dieser Website kann ich auch nur empfehlen! Vor allem solchen Lesern, die ständig mit den immer gleichen Textbausteinen und Worthülsen Israelbashing betreiben zu müssen glauben.
Und lernen sie mal richtig zu zitieren. Bei Ihnen weiß man ja gar nicht, wo ein Zitat anfängt, und wo es aufhört. "
Nun ja, jetzt sind wir also wieder bei ihrem zweiten Lieblingswort "Israelbashing"... Aber schade, dass SIE es bei all ihren Wiederholungen wohl nicht schafften einen Bericht auch zu lesen.
Aber vielleicht gelingt es ja beim zweiten Anlauf??? Wie lesen wir auf der Seite "Achse der Guten" vom hochgeschätzten Henry M Broder:
"Hamburger hat kein Verständnis dafür, dass Prof. Dr. Rolf Verleger immer noch Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland ist. Der Mann, sagt Hamburger, sei das jüdische Alibi der NPD, ein vergiftetes Würstchen und ein Volksschädling. Und damit die Besucher nicht auf die Idee kommen, er habe sich nur versprochen, wiederholt er: Ein Volksschädling.
Aber vielleicht sind ja die verwendeten Ausrücke "vergiftetes Würstchen" oder "Volksschädling" für SIE und Kollegen nun wirklich ein völlig normales Vokabular und es wird als Zeichen von Aussöhnung und Frieden gewertet???
Schön, daß Sie hier auf Die Achse des Guten verweisen. Die Lektüre dieser Website kann ich auch nur empfehlen! Vor allem solchen Lesern, die ständig mit den immer gleichen Textbausteinen und Worthülsen Israelbashing betreiben zu müssen glauben.
Und lernen sie mal richtig zu zitieren. Bei Ihnen weiß man ja gar nicht, wo ein Zitat anfängt, und wo es aufhört.
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