Der Vorsitzende der österreichischen Sozialdemokraten, Werner Faymann, hat von Bundespräsident Fischer den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten. Faymann strebt ein Bündnis mit der konservativen Volkspartei (ÖVP) an.
Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer hat am Mittwoch SPÖ-Chef Werner Faymann den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt.
Eine "entscheidungsstarke Regierung, auf die man sich verlassen kann", wünscht sich Bundespräsident Fischer von SPÖ-Chef Faymann. (© Foto: AP)
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Fischer erklärte nach einem einstündigen Gespräch mit Faymann, sein Wunsch sei es, "eine entscheidungsstarke Regierung zu bilden, auf die man sich verlassen kann". Die SPÖ war aus der Parlamentswahl Ende September mit knapp 29,3 Prozent als stärkste Kraft hervorgegangen.
Faymann muss sich nun um die Bildung einer neuen Koalition bemühen, nach dem das bisherige Bündnis der SPÖ mit der konservativen ÖVP vorzeitig zerbrochen war.
Der SPÖ-Chef strebt eine Koalition mit der konservativen Volkspartei (ÖVP) an. Er wolle am Donnerstag mit den Gesprächen beginnen, sagte er. Ein Regierungsbündnis mit der rechtspopulistischen Freiheitlichen Partei (FPÖ) oder mit Jörg Haiders Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) schloss Faymann aus.
Die Sozialdemokraten (SPÖ) waren mit knapp unter 30 Prozent auf ihr schlechtestes Ergebnis seit 1945 abgerutscht, hatten sich aber als stärkste Partei halten können. Die ÖVP hatte eine schwere Schlappe erlitten, während FPÖ und BZÖ stark zulegten.
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(Reuters/dpa/cag)
Reiseknigge: Türkei
Grosse Koaltionen sind der ÖVP schon immer schlecht bekommen. Immer war bei der folgenden Wahl der Stimmenverlust bei der ÖVP grösser als bei der SPÖ.
Schwer zu glauben, daß sich die ÖVP noch einmal darauf einlässt. Auch auf die Gefahr hin, daß rote Studenten- und Gewerkschaftsgeschwader wieder auf die Straße gehen, sollte die ÖVP einen Bogen um die grosse Koalition machen.
Das haben die bisherigen Regierungsparteien toll gemacht. Zuerst zerstreitet man sich, stärkt bei den Neuwahlen die Rechten, um sich danach wieder zusammen zu tun. Es steht zu befürchten, dass die Rechten bei den nächsten Wahlen noch stärker sein werden.
hat der fesche Karli Sackbauer ( wie ihn die Wiener auch nennen) alle ausgeschlossen, mit Ausnahme der Ö V P unter Pröll ?? ...was soll das werden, Pröll kann Bedingungen stellen nach seinen Belieben und dann dürfte der alte Zustand wieder hergestellt sein, der dem Pröll Vorgänger Molterer reichte..??...wer soll das noch verstehen....