Stefan Petzner steht nicht mehr an der BZÖ-Spitze. Er hatte offen über seine Beziehung zu Jörg Haider gesprochen - zum Missfallen seiner Partei.
Nicht einmal sechs Wochen nach dem Unfalltod des österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider ist sein Nachfolger Stefan Petzner am Mittwoch vom Amt des geschäftsführenden Vorsitzenden der Haider-Partei BZÖ zurückgetreten. Sein interimistischer Nachfolger wurde der rechte Politiker Herbert Scheibner.
Galt als Ziehsohn Haiders: Stefan Petzner (© Foto: Reuters)
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Der 27-jährige Petzner bestätigte seinen Rücktritt am Abend in der TV-Nachrichtensendung des ORF. Er erklärte, er sei nicht "abmontiert" worden. Petzner hatte sich den Unmut vieler Parteifreunde zugezogen, da er in Interviews ausführlich über seine innige private Beziehung zu Haider berichtete.
Bis zu Haiders Tod Mitte Oktober war Petzner Generalsekretär der Partei. Der 27-Jährige galt als Ziehsohn des Kärntener Landeshauptmanns.
Haider war in der Nacht zum 11. Oktober betrunken und mit hoher Geschwindigkeit mit seinem Dienstwagen verunglückt und dabei auf der Stelle getötet worden.
(dpa/AFP/beu)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
wohl aber zu Faschisten. Da liegt aber in der Natur der Sache. Ein gewisser Anteil der Bevölkerung hat homophile Orientierung und selbstverständlich sind Männerbünde und ähnliches naturgemäß für jemanden interessant, der auf männliche Körper steht.
Das Problem ist aber, dass die Ideologie natürlich immer so tut, als wäre sie nur für das "Naturgemäße", und das definiert sie an der Masse als alleingültiges Ideal. Andererseits spüren Betroffene, dass "mit ihnen etwas nicht stimmt", sie sich also mehr als freundschaftlich zu (bestimmten) Männern hingezogen fühlen, - und das ist ihr Dilemma.
Vielleicht ist aber Homosexualität das Natürlichste von der Welt, - ich weiß es nicht. Vor vielen Jahren (die Quelle hab' ich leider nicht mehr) habe ich in einem Artikel gelesen, dass unter Ratten (soll kein boshafter Seitenhieb sein) gleichgeschlechtliche Orientierungen auftraten, sobald die Population eine gewisse Dichte erreicht hat. Es könnte doch sein, dass ein Unterprogramm in uns die zunehmende Enge feststellt und bei einem Teil der Gruppenmitglieder homophile Neigungen entstehen lässt, um die Überbevölkerung zu reduzieren. (Dass wir heute andere medizinische Möglichkeiten haben, um auch in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften Nachwuchs zu bekommen, ist eine andere Sache.)
Auf jeden Fall werden Rechte und Rechtsnazionale noch lange Schwierigkeiten mit Homosexuellen haben, speziell in ihren Reihen. Erstere, weil sie sich meist auf die Kirche berufen, deren Standpunkt hierzu ziemlich unverrückbar ist. Letztere, weil ihre Ideologie hier systematisch die Ausgrenzung alles "nicht-Natürlichen" vertritt.
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Wieso eigentlich wurde mein vorstehender Beitrag zensiert? Das ganz geschieht m.E. sehr willkürlich. Meine Wortwahl war vielleicht scharf, aber nicht verletzend.
Dafür stehen dann Kommentare mit offensichtlich ehrabschneidenden, herabwürdigenden und themenfernen Inhalten tagelang herum. Durchforsten Sie doch noch mal die Kommentare zu z.B. "Falsche Kinderärztin verurteilt".
Wär jedenfalls hilfreich, wenn Sie die Maßstäbe, die sie an einen Beitrag legen, und die man wohl verfehlt hat, knapp ausformulieren und nicht nur auf die Netiquette und die AGB verwiesen...
Mein vorheriger Beitrag wurde aus mir unbekannten Gründen zensiert. Deswegen jetzt in anderen Worten.
Ich halte "Homomilieu" für eine unakzeptable Wortwahl. U.a. weil es glücklicherweise kein "Homomilieu" (mehr) gibt, weil es den Eindruck erweckt, schwul zu sein genüge, um sich irrational und hasserfüllt zu verhalten und schließlich weil es sich um ein Etikett aus vergangengen Tagen handelt, das zur Stigmatisierung Schwuler außerordentlich beigetragen hat.
Die von einigen Vorrednern angesprochene Beziehung zwischen Faschismus und Homosexualität besteht wohl tatsächlich auf einer gewissen Ebene. Allerdings sind mir kaum Fälle sich bekennender Schwuler im Rechten Raum bekannt: Es handelt sich nach meiner Beobachtung meist um verklemmt-verdruckste Schrankschwule, die ihren internalisierten Selbsthass in Hass gegen alles für sie fremde und vermeintlich gesellschaftlich nicht akzeptable verwandeln.
Letztlich geht es wohl darum, in einer hasserfüllten Gesellschaft dadurch zu bestehen, dass man den Verdacht von sich lenkt, indem man besonders lautstark hasst und sich besonders "männlich" gibt.
Schöne Idee:
Bitte diskutieren Sie den frappant sichtbaren Bezug der Heterosexualität auf den Faschismus ...
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