US-Präsident Barack Obama hat Israel erneut aufgefordert, den Siedlungsbau zu beenden. Aber auch an die Palästinenser richtete er mahnende Worte.
Nach einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas im Weißen Haus hat US-Präsident Barack Obama seine Forderungen an die israelische Regierung bekräftigt.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas (links) im Weißen Haus mit US-Präsident Barack Obama. (© Foto: Reuters)
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Er glaube fest an eine Zweistaatenlösung, sagte Obama am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Abbas und forderte erneut ein Ende des Siedlungsbaus im Westjordanland. Abbas überreichte Obama Vorschläge, die den Nahost-Friedensprozess voranbringen sollten.
In seinen Gesprächen mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu in der vergangenen Woche sei er "sehr deutlich" gewesen, als es um ein Ende des Siedlungsbaus gegangen sei, sagte Obama. "Ich will Fortschritte sehen, und daran werden wir sehr energisch arbeiten", kündigte der US-Präsident an. Einen "künstlichen Zeitplan" wolle er aber nicht vorlegen, sagte er mit Blick auf seinen Amtsvorgänger George W. Bush, der ein Friedensabkommen zwischen Israelis und Palästinensern zum Ende seiner Amtszeit im Januar 2009 angestrebt hatte.
Bei der Lösung des Nahost-Konflikts sei keine Zeit zu verlieren, allerdings müsse Netanjahu die Angelegenheit auch innerhalb seiner Regierungskoalition klären, sagte Obama. Die palästinensische Seite müsse Israel eine Verbesserung der Sicherheitslage vorweisen können und anti-israelische Hetze in Schulen und Moscheen unterbinden, forderte Obama. "Ich bin zuversichtlich, dass wir den Prozess vorantreiben können, wenn die Parteien bereit sind, ihren Verpflichtungen nachzukommen."
Vorschläge von Abbas
Abbas überreichte Obama nach eigenen Angaben ein Dokument, das Vorschläge zur Wiederankurbelung des Friedensprozesses enthält. Diese gingen nicht über die Roadmap und die arabische Friedensinitiative hinaus, sagte Abbas kurz vor seiner Abreise aus Washington der Nachrichtenagentur AFP.
Die Roadmap - 2003 vorgelegt vom Nahostquartett, dem die UN, USA, EU und Russland angehören - sieht die Schaffung eines Palästinenserstaates und ein Ende der palästinensischen Angriffe auf Israel vor. Die von Saudi-Arabien 2002 gestartete arabische Initiative sieht eine Normalisierung der Beziehungen zwischen arabischen Staaten und Israel vor. Im Gegenzug soll sich Israel aus den 1967 besetzten arabischen Gebieten zurückziehen und ein Palästinenserstaat geschaffen werden. Israel lehnt diese Initiative vor allem wegen der Forderung nach einem Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge ab.
US-Außenministerin Hillary Clinton hatte am Mittwoch betont, Obamas Haltung zur israelischen Siedlungspolitik sei eindeutig: Er wolle "einen Stopp des Siedlungsbaus" und dabei keine Ausnahmen. Die israelische Regierung machte deutlich, dass sie an ihrer Politik festhalte. In den jüdischen Siedlungen im Westjordanland müsse das "normale Leben" weitergehen, sagte Netanjahus Sprecher. Über deren Zukunft werde erst "in den Verhandlungen über den endgültigen Status zwischen Israel und den Palästinensern entschieden".
(AFP/dpa/plin/woja)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
OBAMA sondert inzwischen nur noch Sprechblasen ab , wenn er "Siedlungsstopp" von den Einen und
"Die palästinensische Seite müsse Israel eine Verbesserung der Sicherheitslage vorweisen können und anti-israelische Hetze in Schulen und Moscheen unterbinden"
von den Anderen fordert, DENN
-erstens gehören dazu inzwischen DREI, nämlich auch die demokratisch gewählte HAMAS, ohne deren Einbeziehung rein garnichts "gehen" wird -was Israel aber nur sehr recht sein kann!-
- und zweitens sollte OBAMA -ähnlich wie soeben der Papst- Palästina bereisen und sich selbst von den dortigen, absolut untragbaren Zuständen auf Seiten der -überall mehr oder etwas weniger eingesperrten- Palästinenser ein Bild zu machen versuchen!
Allerdings werden die Zionisten in Israel, den USA und in Obama`s unmittelbaren Umgebung ALLES zu verhindern wissen, was Israel wirklich zwingen könnte, endlich einen "Friedenspfad" zu beschreiten!
DAS ist "so sicher wie das Amen in der Kirche"!
"Da der Hass auf Israel inzwischen viel zu laut und geifernd geworden ist, bekommen in diesen Staaten und hier im Forum doch niemand mehr mit, wenn sich Israel bewegen würde. "
Ach, wissen sie, wenn aus Israel einmal, nur ein einziges Mal die Meldung käme, die Regierung hat das definitive Ende aller Siedlungstätigkeit beschlossen, bekäme das der eine oder andere schon mit.
Leider sind die Meldungen immer nur: "Israel lehnt einen Stopp des Siedlungsbaus ab." Olmert hat den Bau weiter 4000 Siedlungseinheiten bekannt gegeben. " etc.
Wer Frieden will, weiss dass das nur durch Landrückgabe geht. Wer weiter baut, will keinen Frieden. Einfache Formel!
welcher neue Denkweise können Sie einem seit 60 J. unterdrückten Volkes vorschlagen.
Haben Sie das Buch des israel. Historikers Ilan Pappe über "die ethnische Säuberung Palästinas") gelesen, dann werden Sie wissen wie berechtigt es sei Israel a.d. Spitze der Terrostaaten zu setzen.
Schlagen Sie den Paläst. vor, sie sollen auf d. Politik der israel. rechtsradilalen Regierung höremn und deren Firiedensvorstellung akzeptieren, dann werden zu recht gewiesen , als unmoralisch.
Die Paläst. sind seit 60 J. Rechtlos, gedemütigt, schikaniert an über 600 Checkpoints und die Liste der Unterdrückungspolitik hat kein Ende. Damit der NO befriedet wird und , Israel und Palästiner endlich in Frieden leben könne, muss man die Rechte der Opfer anerkennen, oder sollen sie den Preis des Naziverbrechens mit Ermordung von über 6000 000 Menschen m.d. Verlust von mehr als 90% ihrer Heimat und dazu noch d. MWST. selbst zahlen.
Eine neue Denkweise habe die arab.Staaten gefunden und Israel das Angebot gemacht:
1. Totaler Frieden mit allen arabischen Nachbarn und zusätzli. 52 islam Staaten
2. Der Preis dieses Globalfrieden, ist der Rückzug d. israel. A. bis zur Grenze vor 1967.
3. Über Sicherheits- und Flüchtlingsfragen könnte eine Plausible Regelung unter Garantien der EU und USA
Wenn Is. dieses Angebot immer noch ablehnt, dann hat jeder d. Recht zu behaupten" Israel will keinen Frieden"
" christian_08: das nenne ich prioritäten setzen
die kims in nordkorea zündeln mit atom und die mullahs in teheran versuchen, es ihnen gleich zu tun. und was bedrückt den us-präsidenten und mit ihm die leser der sz?
anderthalb, zwei neue häuschen auf der westbank! "
Ich sehe, du hast die Zusammenhänge verstanden.
"auf die frage, wer die größte gefahr für den weltfriedne darstellt werden sie in über 90% der länder dieser erde die antwort: ISRAEL hören, so wie es jede bisher gemachte umfrage bestätigt. "
Ja genau, weil solche Umfragen ja auch so viel aussagen.
Da der Hass auf Israel inzwischen viel zu laut und geifernd geworden ist, bekommen in diesen Staaten und hier im Forum doch niemand mehr mit, wenn sich Israel bewegen würde.
Paging