Der designierte US-Präsident Barack Obama hat bestätigt, dass Hillary Clinton seine Außenministerin wird. Das Pentagon leitet weiter Robert Gates. Auch Obama sieht für die USA eine Rolle "als Führer in der Welt".
Der künftige US-Präsident Barack Obama hat die frühere First Lady Hillary Clinton als neue Außenministerin nominiert. "Sie hat mein volles Vertrauen", sagte Obama am Montag bei der Vorstellung seines außen- und sicherheitspolitischen Teams in Chicago.
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Barack Obama hat seine einstige Rivalin Hillary Clinton als US-Außenministerin nominiert. (© Foto: AP)
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Der bisherige Verteidigungsminister Robert Gates soll weiter im Amt bleiben. Neuer Nationaler Sicherheitsberater wird der ehemalige Nato-Oberbefehlshaber Jim Jones.
An die Spitze des Ministeriums für Heimatschutz soll die Gouverneurin von Arizona, Janet Napolitano, rücken. Die Leitung des US-Justizministerium geht an den schwarzen Juristen Eric Holder.
Für den Posten der Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen nominierte Obama seine außenpolitische Beraterin Susan Rice.
In dieser "unsicheren Welt" ist es nach den Worten des künftigen US-Präsidenten Zeit für einen pragmatischen Neuanfang. In der Außen- und Sicherheitspolitik müsse sein Land "eine neue Strategie verfolgen, die gekonnt alle Instrumente amerikanischer Macht nutzt und ins Gleichgewicht bringt: Militär und Diplomatie, Geheimdienste und Rechtstaatlichkeit, Wirtschaft und moralisches Vorbild", sagte Obama in Chicago.
Sein Team "repräsentiert all diese Elemente der Macht Amerikas" und teile seinen "Pragmatismus bei der Nutzung der Macht" sowie die Einstellung zur "Rolle Amerikas als Führer in der Welt", sagte Obama weiter.
Die Regierung Obama nimmt ihre Arbeit am 20. Januar 2009 auf.
(sueddeutsche.de/dpa/AFP/bosw)
Bundespräsident Gauck
Ich denke Barack Obama ist auf einem guten Weg. Für Frau Clinton freue ich mich sehr. Sie wird diesen sensiblen Posten bestimmt mit der Kraft ausfüllen, die in unseren so stürmischen Zeiten dringend erforderlich ist. Dass Obama Robert Gates im Amt behält halte ich für eine - Entschuldigung - tolle demokratische Entscheidung. Ich weiß nicht, ob es in Deutschland eine vergleichbare Entschließung geben könnte. Wir Deutschen sind oft sehr stark in unseren kritischen Äußerungen über die "Amis" und das Geschehen in ihrem Land. Ich nehme mich da nicht aus. Aber ich muß wirklich zugeben, daß es genug Anlaß gibt über diese, unsere Einstellung nachzudenken. Die US-Wahl, die Ereignisse danach und die jetzige Entwicklung nötigt Respekt ab. Ich möchte nicht versäumen, die wirklich noble Haltung John McCains zu erwähnen.
.... richtet sich meine Hoffnung, dass die USA endlich die Todesstrafe auf den Müllhaufen der Geschichte verschieben. Insbesondere, da diese Strafe in Abhängigkeit der Hautfarbe verhängt wird.
I hole, Obama and his cabinet can belt our the american hymne...especially, Hillary!!
Sincerely yours,
The P.