Obama will abrüsten und gleichzeitig Härte zeigen. Die neue Nuklearstrategie ist eine seiner letzten Waffen, um Druck auf Iran und Nordkorea auszuüben.
Und wieder nörgeln alle, engagierte Friedensfreunde wie kalte Krieger. Den einen geht die neue Nuklearstrategie, mit der Barack Obama die Nutzung des Teufelszeugs nun wenigstens eindämmt, nicht weit genug. Schließlich hat sich auch dieser Präsident nicht getraut, klipp und klar auf den atomaren Erstschlag zu verzichten.
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Seine neue Nuklearstrategie ebnet zumindest den Weg in Richtung totaler Abrüstung: US-Präsident Barack Obama (© Foto: AFP)
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Allerdings verkennt die Linke, was Amerikas Rechte so aufregt: Indem der Präsident seinen Generälen - sowie Freund und Feind in aller Welt - verkündet, dass die Supermacht den Griff zur Waffe aller Waffen gedanklich wie praktisch noch einmal erschweren will, macht er das Leben auf dem Planeten sicherer. Das Ziel der totalen Abrüstung bleibt in weiter Ferne, aber Obama ebnet den Weg dorthin.
Das ist der rote Faden, der sich - verdeckt durch ein Gestrüpp von Klauseln und Kautelen - durch die neue Doktrin zieht: Der Präsident schraubt die militärische wie politische Bedeutung von Atomwaffen zurück. Das ist kein radikaler Schritt, wohl aber eine deutliche Kurskorrektur.
Zur Erinnerung: Obamas Vorgänger George W. Bush hatte nur wenige Monate nach den Terrorattacken des 11. September 2001 der Welt mitgeteilt, Amerikas apokalyptisches Arsenal solle als Abschreckung gegen "eine große Bandbreite von Bedrohungen" dienen.
Mitspracherecht über das Ende der Welt
Der Republikaner drohte, er werde auf einen Angriff mit biologischen, chemischen oder auch nur konventionellen Waffen notfalls mit der "atomaren Option" antworten - und das zu einer Zeit, da die wahre Gefahr längst nicht mehr in den Generalstäben von Moskau oder Peking lauerte, sondern in den tönernen Palästen instabiler Dritt-Welt-Regime oder in unbekannten Berghöhlen am Hindukusch, in denen Typen vom Schlage eines Osama bin Laden ihre Mordpläne ausheckten. Solchen Finsterlingen mit "der Bombe" zu drohen, billigte den irren Gotteskriegern - per versprochener Eskalation - geradezu ein Mitspracherecht über das Ende der Welt zu.
Das hat Obama nun korrigiert. Denn weit mehr, als es etwa selbst seinem Pentagon-Chef Robert Gates lieb ist, betrachtet Obama atomare Sprengköpfe als rein politische Waffen. Dazu passt die Linie, die der Präsident nun eigenhändig und sehr symbolträchtig gezogen hat: Die Vereinigten Staaten verzichten auf atomare Mittel gegenüber allen Staaten der Welt, die das Abkommen zur Nichtverbreitung von Kernwaffen unterschrieben und eingehalten haben - und zwar selbst für den Fall, dass von deren Territorium ein Schlag mit Bio- oder Chemo-Bomben ausgeht. Obama streckt damit aller Welt die Hand entgegen - und ballt die Faust gegenüber zwei Regimen: Die Mullahs in Iran und Nordkoreas Krypto-Kommunisten bleiben ausgenommen von Washingtons jüngstem Angebot. Sie bilden ab sofort Obamas "Achse der Ungehorsamen".
Die Mär vom Weichling Obama
Aber anders als sein Vorgänger lässt dieser Präsident deshalb nicht seine Legionen am Persischen Golf aufmarschieren. Er erhöht, parallel zum diplomatischen Ringen um neue Sanktionen, den politischen Druck auf Teheran und Pjöngjang.
Obama will so Härte zeigen. Das muss er auch - denn ab sofort heißt es für ihn, mit seinen ersten Schritten zur atomaren Abrüstung auch an der Heimatfront voranzukommen. Das neue Start-Abkommen mit Russland über den Abbau strategischer Atomwaffen, das der Präsident am Donnerstag in Prag unterzeichnen wird, muss noch vom Senat gebilligt werden. Dazu braucht Obama zwei Drittel aller Stimmen - also das Plazet von mindestens acht Republikanern. In deren Reihen wird gern die Mär geschürt, dieser Präsident sei ein Weichling, der - mal mit schierer Naivität, mal mit vaterlandsloser Perfidie - Amerika zu schwächen versuche.
Also nutzt Obama, der Nobelpreisträger, vor den Augen des amerikanischen Publikums seine allerletzten Waffen, um gegenüber den Störenfrieden in Iran und Nordkorea ein bisschen Druck zu machen.
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(SZ vom 07.04.2010/jab)
"Warum findet sich in den deutschen Berichten hierzu kein Hinweis darauf das Obama nukleares Konzept die U.S. Atombomben in Deustchland und anderen europäischen Ländern belässt?"
Unsere Medien haben wie alle westlichen Medien die Aufgabe (Befehl von oben) über Obama stets möglichst positiv zu berichten, um die blutige und verbrecherische US-Politik, die sich auch durch diesen "Messias" keinen Deut verbesser hat, in einem positiverem und charmanterem Licht weiter ungestört agieren zu lassen.
Das selbe wird mit dem stets wie geleckt gestriegelten Herrn von und zu Gutenberg vorbereitet, der die immer unbeliebter werdende Fr. Merkel als Nachfolger beerben soll.
Warum findet sich in den deutschen Berichten hierzu kein Hinweis darauf das Obama nukleares Konzept die U.S. Atombomben in Deustchland und anderen europäischen Ländern belässt?
Dieses trotz des ausdrücklichen politschen Willens der Bundesregierung die den Abzug dieser Waffen gefordert hat.
Das ist keine Bündnispartnerschaft sondern Diktatur amerikanischen Willens.
Der Artikel von Christian Wernicke reiht sich in die endlose und sich immer mehr verstärkende Propaganda dieser Zeitung nahtlos ein.
Schaut euch den Aufbau dieser Barry Soetoro alias Barack H. Obama Propagandaseite an, und erkennt, wie stark die Propaganda kritischen Journalismus mittlerweile ersetzt. Es geht nicht um Information, sondern um Indoktrination und Verschleierung der wahren Aktionen einer kleinen Gruppe geistig verwirrter Eliten, die die Weltherrschaft nun endlich für sich ergreifen wollen. Und da schicken sich die Propagandainstrumente wie SZ und der Rest der Propagandaindustrie aus TV- Radio- und Printmedien uns durch ihren Frontman, dem sie den Friedensnobelpreis um den Hals gehängt haben, ihre Machtergreifung als unser Heil zu verkaufen.
Diesen Propagandisten ist auch mittlerweile nichts mehr peinlich, denn sie halten uns für mittlerweile verblödet genug, uns alles "verkaufen" zu können, oder wie muß ich diese Aussage verstehen:"Aber anders als sein Vorgänger lässt dieser Präsident deshalb nicht seine Legionen am Persischen Golf aufmarschieren".
Braucht er auch nicht, denn sie stehen schon da.
Wacht auf, ihr Schreiber und sogenannte Journalisten, Ihr Steigbügelhalter der NWO. Glaubt nicht, dass euch diese entgeistigten "Eliten" diese Propaganda danken werden. Ihr werdet genauso untergehen, wenn diese "Eliten" ihren weltweiten Polizeistaat errichtet haben. Ihr macht euch am größten Verbrechen, das uns ereilen wird, mitschuldig.
Ganz gleich wer in den USA Präsident ist, der Anspruch auf die Weltherrschaft wird militärisch und finanzpolitisch fortgesetzt.
Wenn die USA vor der Gefahr eines Atomschlages warnen, so können sie sicher nur vor sich selbst warnen, denn die USA sind das einzige Land, das ohne Skrupel die Atombombe eingesetzt hat.
Für dieses grausame Verbrechen ist bis heute nicht einmal Reue vorhanden.
Die Aussage von Obama ist schon Nobel- Preis verdächtig wenn er sagt, daß er keine Feinde der USA angreift. Da können die "FReunde" der USA aber aufatmen, daß Sie "sicher" sind, solange Sie das tun was die USA verlangen..
viele Kritiker ziehen über obama her, ohne einmal nachzudenken. Es liegt in der Natur einer Vision, niemals Realität zu werden. Sie ist lediglich Leitbild und Motivation.
Eine Welt ohne Atomwaffen wird es nicht geben. Die Technologie ist bekannt und kann immer einfacher umgesetzt werden. Mit diesem Gedanken müssen wir uns abfinden.
Eine Reduzierung der Arsenale ist sinnvoll, da die Mengen an vorgehaltenen Waffen irrsinnig hoch sind und die Kosten dafür explodieren. Das Geld wird für konventionelle Streitkräfte gebraucht.
Die jetzt genannten Zahlen beziehen sich auf sofort einsatzbereite Waffen. Es bleibt aber auch noch eine große Reserve. Die Reduzierung bezieht sich auf beiden Seiten auf uralte Sprengköpfe aus den 60er, die zu tausenden in den Depots schlummern.
Die USA werden zukünftig nicht anders können, als neue Waffen zu bauen. Nur so bleibt das Arsenal einsatzfähig, wirkungsvoll, kostengünstig und vor fremdem Zugriff sicher.
Obama wird Atomwaffen einsetzen, wann immer er die Interessen seines Landes massiv bedroht sieht und deren Einsatz aus militärischer Sicht wirkungsvoll ist. Was auf dem Papier steht ist dann gleichgültig.
Der Präsident der USA hat die Sicherheit seines Landes zu gewährleisten, mit allen Mittel. Warum glauben wir, dass er dabei auf die Traumtänzer der ganzen Welt Rücksicht nehmen muss.
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