Nur noch fünf Jahre zu leben: Ein Fernsehsender berichtet, dass die Bauchspeicheldrüse des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il von einem aggressiven Tumor befallen sei.
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Il ist einem Medienbericht zufolge an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt.
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Schwach und abgemagert: Kim Jong Il bei einem Auftritt am Mittwoch (© Foto: Reuters)
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Die Erkrankung des 67-Jährigen sei lebensbedrohlich, berichtete der südkoreanische Nachrichtensender YTN unter Berufung auf Geheimdienstkreise in Südkorea und China. Der Krebs sei so aggressiv, dass Kim vermutlich nicht mehr länger als fünf Jahre leben werde.
Der bösartige Tumor soll bei ihm im Sommer des vergangenen Jahres gefunden worden sein, als er einen Schlaganfall erlitten haben soll.
Schwach und abgemagert
Die Regierung Südkoreas konnte die Nachricht bislang weder bestätigen noch dementieren. Er habe dazu bisher keine Informationen, sagte ein Sprecher des Vereinigungsministeriums in Seoul zu dem Bericht.
Kims Gesundheitszustand gibt seit Monaten Anlass zu Spekulationen. Im vergangenen August erlitt der umstrittene Staatschef Berichten zufolge einen Schlaganfall.
In jüngsten Aufnahmen wirkte der Diktator stark abgemagert und zunehmend gebrechlich. Bei einem Auftritt am Mittwoch zur Gedenkfeier zum 15. Todestag seines Vaters und "ewigen Präsidenten" Kim Il Sung zeigte sich Kim Jong Il zum ersten Mal seit drei Monaten wieder der Öffentlichkeit.
Die angeschlagene Gesundheit Kims hat auch die Sorge in der Region ausgelöst, dass sich die Lage in dem abgeschotteten kommunistischen Land wegen möglicher Machtkämpfe um seine Nachfolge destabilisieren könne.
Zuletzt hatte Nordkorea durch eine Reihe von Raketentests und einen zweiten Atomtest die Spannungen im Streit um seine Waffenprogramme weiter angeheizt.
Seit Wochen mehren sich auch Berichte über Vorbereitungen auf einen Machtwechsel in Pjöngjang. Demnach baut der Machthaber seinen jüngsten Sohn Kim Jong Un zu seinem Nachfolger auf. Dieser ist erst Mitte Zwanzig.
Südkoreanische Medien hatten Anfang Juni berichtet, Kim habe kurz nach dem weltweit verurteilten Nukleartest in Nordkorea am 25. Mai die wichtigsten Institutionen davon informiert, dass er Jong Un zu seinem Nachfolger bestimmt habe.
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(dpa/AP/bavo/odg))
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"Nur noch fünf Jahre zu leben: Ein Fernsehsender berichtet, dass die Bauchspeicheldrüse des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il von einem aggressiven Tumor befallen sei."
Bei einem inoperablem Pankreaskarzinom ist die Wahrscheinlichkeit länger als 2 Jahre zu leben 5%, 4 Jahre 1%. Ist das Karzinom operabel, so kann man auch von einer realistischen Heilungschance ausgehen.
Alles in allem ist die Überschrift in sich nicht schlüssig.
... ist immer noch die beste? Gilt das für alle Straftäter. Immerhin hat sich Kohl mit seiner Aussageverweigerung die Spender zu nennen, gegen das Grundgesetz strafbar gemacht.
Aber richtig, man kann warten.
Fünf Jahre nach einem entdeckten Pankreaskarzinom leben gerade noch 5 % der Patienten. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt nach der Diagnose gerade einmal 6 Monate .... das kann man abwarten.
Es ist beruhigend zu sehen, dass auch die größten Verbrecher den Weg allen irdischen Lebens gehen.
Da nützen auch keine Atomraketen.
............ wollte er dann wohl noch ein paar Raketen zünden.
Makaber!
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