Zwei im Nigerdelta Berliner Filmemacher sind von den örtlichen Behörden festgehalten worden - wegen Spionageverdachts.
Die Deutsche Botschaft in der Stadt Abuja stehe in Kontakt mit den beiden und leiste konsularische Hilfe, teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Donnerstag in Berlin mit.
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Die nigerianische Zeitung This Day hatte vor rund zwei Wochen in ihrer Online-Ausgabe über die Festnahme der 35 und 26 Jahre alten Filmemacher berichtet. Die Männer hätten im Nigerdelta vermummte Jugendliche gefilmt.
In Regierungskreisen in Berlin hieß es, am Mittwoch habe eine Anhörung der beiden Männer stattgefunden. Nach Angaben der Zeitung sollte an diesem Freitag erneut verhandelt werden.
Die Journalisten waren dem Zeitungsbericht zufolge Anfang September durch die Vermittlung einer mit einem Nigerianer verheirateten Amerikanerin in das westafrikanische Land gekommen.
Zusammen mit der Frau, die bei einer Friedensorganisation arbeite, hätten sie Öl- und Gasfördergebiete im Nigerdelta besucht. Dort hätten sie ohne Genehmigung der Behörden Interviews geführt und Filmaufnahmen gemacht. Sicherheitsbeamte verdächtigten die Journalisten der Spionage und beschuldigten sie, Nigeria in einem schlechten Licht zu zeigen, hieß es in dem Bericht.
(dpa)
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