Die US-Geheimdienste sagen den Vereinigten Staaten eine düstere Zukunft voraus. Im neuen Mächtegleichgewicht seien sie nur noch ein Akteur von vielen.
Die USA werden nach Einschätzung der Geheimdienste des Landes über die kommenden beiden Jahrzehnte einen spürbaren wirtschaftlichen und politischen Machtverlust erleiden.
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Zentrum der Macht vor dem Fall? Die Silhouette von Manhattan (© Foto: dpa)
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"Die Vereinigten Staaten sind dann noch immer wichtigste Großmacht, aber weniger beherrschend", heißt es in einer am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Studie des Nationalen Geheimdienst-Rats (NIC), dem Zentrum für mittel- und langfristige Prognosen.
Bis 2025 werden dem Bericht zufolge die USA angesichts der Konkurrenz aufstrebender Staaten wie China oder Indien allerdings nur noch "einer von einer ganzen Reihe wichtiger Akteure auf der Weltbühne sein". Gleichzeitig warnen die Autoren des Papiers vor wieder aufflammenden internationalen Konflikten um Rohstoffe wie Öl oder Trinkwasser.
"Das internationale System wie es nach dem Zweiten Weltkrieg konstruiert wurde, wird 2025 beinahe nicht wiederzuerkennen sein", heißt es in der rund 120-seitigen Studie.
Grund sei vor allem der Aufstieg der Schwellenländer, die Globalisierung der Wirtschaft und ein historischer Transfer von Wohlstand und wirtschaftlicher Macht vom Westen in den Osten.
Der Abstand zwischen Industrie- und Entwicklungsländern werde sich zusehends verringern. Statt sich dem Westen anzupassen, hätten Länder wie Brasilien, Russland, China oder Indien sehr viel Freiheit, eigene politische Prioritäten zu setzen.
Verschwunden geglaubte Konflikte wie um Rohstoffe könnten sich angesichts dieser Entwicklung jedoch neu entzünden, befürchten die Geheimdienste. Im schlimmsten Fall könne es zu Kriegen zwischen Staaten kommen, wenn Regierungen den Zugang etwa zu Energiequellen als überlebenswichtig betrachteten.
Auch wachse die Gefahr eines Einsatzes von Atomwaffen angesichts der Verbreitung von Nukleartechnik und dem entsprechenden Wissen.
Der NIC veröffentlich den Bericht über globale Trends alle fünf Jahre. Dazu werden Hunderte Geheimdienst-Analysten und außenstehende Experten nach ihren Einschätzungen für die nahe Zukunft befragt.
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(dpa/akh/ihe)
Bundespräsident Gauck
als Deutsche und Europäer ist es, den Prozes zu beschleunigen und friedlich zu gestalten.
dazu gehört es, die militärische Macht der USA nchhaltig zu brechen durch Entzug der täglich 2 Milliarden Dollar, die täglich die USA aus dem rest der Welt sauegen durch die Dollardominanz, Hedgefonds, derivatehandel usw.
Je schneller, je besser. Ramstein kündigen, Atomawaffen verbieten. Es gibt viel zu tun, Merkel lässt es sein.
Als ob die US-Leadership der einzige Garant für eine friedliche Welt wäre... eine Probe ohne US-Unilateralismus wäre wohl das Risiko wert...
Stimme auch @hantigk zu. So herum sollte man das sehen...:-)
Sie haben sehr recht. Die Perspektive des Artikels ist die Perspektive des Geheimdienstberichts. Und dieser bedauert genau das Erwachsen der Möglichkeiten anderer Staaten als der USA.
Wir in Europa könnten uns aber auch emanzipieren und die Sache aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Es ist nur nicht so einfach, sich von einem vorliegenden Text zu lösen.
ist zu bevorzugen. Sie führt zu einer gerechten Verteilung von Macht und Ressourcen.
Paging