Dämpfer für SPD-Chef Beck. Die meisten Deutschen trauen Außenminister Steinmeier am ehesten zu, als Kanzlerkandidat gegen Angela Merkel zu bestehen. Unter den Genossen liegt die Präferenz etwas anders.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist einer Umfrage zufolge derzeit der beste Kanzlerkandidat der SPD zur Bundestagswahl 2009. Wie das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD ermittelte, halten ihn 33 Prozent für den aussichtsreichsten SPD-Kandidaten gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

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Jeweils 17 Prozent halten Parteichef Kurt Beck und Finanzminister Peer Steinbrück für geeignete Kandidaten. 31 Prozent finden keinen der drei SPD Politiker passend.

Anders sieht es innerhalb der Gruppe der SPD-Anhänger aus. Bei ihnen favorisierten 34 Prozent Beck. 31 Prozent würden an erster Stelle für Steinmeier und 18 Prozent für Steinbrück stimmen. Für 16 Prozent der SPD-Anhänger hat keiner dieser Politiker gute Voraussetzungen.

Auf die Frage, wem sie ihre Stimme geben würden, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, antworteten 38 Prozent der Befragten sie würden CDU/CSU wählen. 27 Prozent würden sich für die SPD entscheiden, 12 Prozent für die Linke, 9 Prozent für die FDP, 11 Prozent für die Grünen und 3 Prozent für sonstige Parteien.

Im Vergleich zur Deutschlandtrend-Umfrage vom 6. März verlieren Union und SPD jeweils einen Prozentpunkt, die FDP und die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt. Befragt wurden am 17. und 18. März 1000 Bundesbürger.

Bei Erhebungen anderer Institute war die SPD bis auf 22 Prozent Zustimmung abgesunken. Auch die persönlichen Werte für Kurt Beck gehen sowohl bundesweit als auch in seiner Heimat Rheinland-Pfalz in den Keller.

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(dpa/mati/grc)