Neue Notunterkunft in KölnSo leben Flüchtlinge im Baumarkt

Wenn die Turnhalle voll ist, wird eben eine Praktiker-Filiale umgebaut. In Köln ziehen 200 Flüchtlinge in einen ehemaligen Baumarkt. Dort gibt es Verpflegung, bunte Wände und Zimmer ohne Türen und Decken.

Von Jannis Brühl, Köln

In diesen Zeiten gilt es als Fortschritt, wenn Menschen in einen ehemaligen Baumarkt einziehen. "Es ist nicht gut, aber besser als eine Turnhalle", sagt Stefan Ferber. Er ist Leiter des Kölner Wohnungsamtes und hat die ehemalige Filiale der insolventen Kette Praktiker zu einer Notunterkunft für Flüchtlinge umbauen lassen. Von diesem Mittwoch an sollen hier 200 von ihnen einziehen. Ein guter Teil lebte bisher in der Mehrzweckhalle einer städtischen Schule. Denn in Köln haben die Verantwortlichen große Probleme, alle Neuankömmlinge unterzubringen.

Bild: dpa 17. Dezember 2014, 11:512014-12-17 11:51:22 © SZ.de