Prince Charles Camilla

In den Köpfen aller Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, sollten sämtliche Warnlampen angehen, wenn sie die Worte "Holocaust", "Auschwitz" oder "Hitler" verwenden. Beispiele, Begründungen oder Vergleiche mit dem Nationalsozialismus verbieten sich fast immer. Manche können es trotzdem nicht lassen - ein Rückblick auf die letzten Jahre.

Der aktuelle Ukraine-Konflikt und das Agieren von Wladimir Putin verleitet derzeit Politiker und Prominente zu Hitler-Vergleichen. So auch Prince Charles Ende Mai 2014. Demnach sprach der britische Thronfolger in einem Museum mit der Holocaust-Überlebenden Marienne Ferguson über deren Erfahrungen. Ihren Angaben zufolge sagte er dann, Putin mache in der Ukraine nun "fast dasselbe wie Hitler". Charles besuchte mit seiner Frau Camilla im Rahmen eines viertägigen Kanada-Besuchs das Einwanderungsmuseum in Halifax, als er mit Ferguson sprach. Sie war als junges Mädchen vor den Nazis geflohen, viele ihrer Angehörigen aber überlebten den Holocaust nicht. Charles' Äußerung habe "aufrichtig" gewirkt, außerdem teile sie die Meinung, sagt Ferguson anschließend.

Bild: AP

21. Mai 2014, 15:37 2014-05-21 15:37:05  © SZ.de/liv/bavo/odg

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