Moskau verweist Diplomaten der Allianz des Landes - und das Militärbündnis hält trotz Protesten sein Manöver in Georgien ab.
Russland hat im Streit mit der Nato am Mittwoch zwei kanadischen Diplomaten der Allianz die Akkreditierung entzogen. Dabei handelt es sich um die Leiterin des Moskauer Nato-Informationsbüros, Isabelle Francois, und einen ihrer Mitarbeiter. Der Kreml reagierte damit auf die Ausweisung zweier russischer Diplomaten am Nato-Hauptquartier in Brüssel vor einer Woche. Die russische Regierung sprach von einer "angemessenen Entscheidung".
(© Foto: AFP)
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Die Nato kritisierte den Schritt dagegen als "sehr unglücklich und kontraproduktiv". Man halte aber an dem Vorhaben fest, die Sitzungen des Nato-Russland-Rats wieder aufzunehmen.
Das Verhältnis zwischen Russland und der Nato hatte sich in den vergangenen Wochen verschlechtert, nachdem ein Mitarbeiter des estnischen Verteidigungsministeriums wegen Spionage für Russland zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt worden war.
Zugleich begann die Nato am Mittwoch gegen den Protest Moskaus in der Nähe der georgischen Hauptstadt Tiflis ihre dreiwöchige Übung "Cooperative Lancer/Cooperative Longbow 2009". Die russische Armeeführung stört sich vor allem an dem ersten Teil des Manövers, an dem insgesamt etwa ein Dutzend Nato-Staaten teilnehmen. Dabei geht es um eine bessere Zusammenarbeit der Kommandostrukturen.
Ein namentlich nicht genannter Mitarbeiter des russischen Verteidigungsministeriums sagte der Zeitung Wedomosti, "allein das Durchführen einer solchen Übung zeigt die Bereitschaft der Nato, Informationen mit Georgien zu teilen, die gegen Russland verwendet werden können".
Armenien, das in der Organisation der kollektiven Sicherheit mit Russland verbunden ist, sagte seine Teilnahme im letzten Moment ab. Zuvor hatten bereits Kasachstan, Serbien und einige andere Staaten ihren Ausstieg aus der Nato-Übung erklärt. Die Allianz wies darauf hin, dass das Manöver in dem kaukasischen Land bereits seit Frühjahr des vorigen Jahres geplant gewesen sei, also noch vor dem russisch-georgischen Fünf-Tage-Krieg.
In Georgien wachsen unterdessen die Zweifel an der Version der Regierung, georgische Soldaten hätten mit Unterstützung Russlands einen Putsch gegen die Führung in Tiflis geplant. Die ehemalige Außenministerin und jetzige Oppositionspolitikerin Salome Surabischwili warf dem Präsidenten Michail Saakaschwili vor, mit seinen Äußerungen über die angebliche Meuterei in einer georgischen Einheit "die Ehre der Streitkräfte verletzt" zu haben.
Die Opposition bezweifelte auch die Echtheit eines Videos des Innenministeriums, das den Kreis der Verschwörer zeigen soll, angeführt vom früheren Kommandeur einer Eliteeinheit. Demnach hätten sich an dem Aufstand auch etwa 5000 russische Soldaten beteiligen sollen, die aus Abchasien und Südossetien kommend strategische Straßen einnehmen sollten. Russland hatte die Vorwürfe Georgiens als grotesk zurückgewiesen.
In Georgien protestieren Anhänger der Opposition seit Wochen gegen die ihrer Ansicht nach autoritäre Politik des Präsidenten.
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(SZ vom 07.05.2009/bica)
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"Der russische Bär erwacht?
Na und wenn schon - der hat so viele Flöhe und Würmer im Pelz und alles was den wirklich interessiert ist die nächstbeste Futterquelle, weil er sonst nicht über den nächsten Winter kommt... "
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solche Vorstellungen über die Russen nicht nur du gehabt hattest, letzte davon war der A. Hitler
was ist passiert ? wissen wir schon!
Nicht das Hinfallen ist schlimm, sondern es ist schlimm, wenn man dort liegenbleibt, wo man hingefallen ist.
(Sokrates)
bewiesen ist von den Anschuldigungen des verrückten Saakaschwilli und seinem Kader ja nichts, nicht wahr?
aber daran haben wir uns ja schon gewöhnt!
der NATO Versaille als Lügenbaron Nr1, nur um in die NATO zu kommen.
die Diskrepanz liegt in dem Respekt der ''Westmächte'' vor den Abkommen zwischen der NATO und Russland.
daraus resultierten einige Stellvertreterkonflikte, bei denen man halt etwas
genauer hinschauen muss.
Ja, da geb ich ihnen natürlich Recht. Meine Meinung zu Russland wird dort tatsächlich niemanden interessieren bzw werden sie etwas Spott schon ertragen.
Ich glaube eben nur, dass es eine gewisse Diskrepanz zwischen der russischen Grenzziehung und den momentan auf der Landkarte zu findenden Grenzen gibt.
Oder weshalb unterstützt Russland diverse separatistische Gruppierungen in den ehem. GUS-Staaten, aber wenn sich (wie in Tschetschenien) diese von Russland lossagen, weil sie ein plötzlich erwachendes Nationalgefühl auch territorial manifestiert sehen wollen, dann werden sie gnadenlos niedergebügelt?
lol, Putin Fans ..
ich wette, Sie haben das Land noch nicht einmal besucht, U.T!
Paging