Die israelische Regierung hat den Waffenstillstand mit der radikalislamischen Hamas anerkannt. Der Pakt soll am Donnerstag in Kraft treten.
Die israelische Regierung hat die Vereinbarung einer Waffenruhe mit der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas bestätigt. Israel habe den ägyptischen Vermittlungsvorschlag akzeptiert, sagte Regierungssprecher Mark Regev am Mittwoch in Jerusalem.
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Israel verbinde damit die aufrichtige Hoffnung, dass von Donnerstag an die Zivilbevölkerung an der Grenze zum Gazastreifen nicht mehr Opfer eines fortwährenden Raketenbeschusses bleibe. Zuvor hatte bereits Hamas-Führer Mahmud al-Sahar erklärt, dass die Waffenruhe mit Israel am Donnerstagmorgen um 06.00 Uhr Ortszeit (05.00 MESZ) in Kraft treten solle.
Die nach Monaten blutiger Gewalt ausgehandelte Waffenruhe soll vorerst für sechs Monate gelten. Sie sieht nach den Worten von Regev mehrere Phasen vor. Danach soll zuerst völlige Ruhe herrschen. Später würden andere Schritte folgen wie die Lockerung der Sanktionen für den Gazastreifen und die von Israel geforderte Freilassung des entführten Soldaten Gilad Schalit.
Israel sowie die Hamas und zwölf weitere Palästinensergruppen aus dem Gazastreifen hatten monatelang indirekt unter ägyptischer Vermittlung verhandelt. Israel betrachtet die Hamas als Terrororganisation und lehnt deshalb direkte Gespräche ab.
Ungeachtet des Verhandlungsergebnisses ist die israelische Armee nach Medienberichten in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Zum einen gibt es die Sorge, dass Palästinensergruppen, die mit der Waffenruhe nicht einverstanden sind, diese mit Terroranschlägen oder Entführungen sabotieren könnten. Außerdem hatten in der Vergangenheit militante Palästinenser bis zur letzten Minute Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert, um "ein Zeichen der Stärke" zu setzen.
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(dpa/SZ vom 18.08.08/vw/cag)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Kann es vielleicht sein, dass Sie einfach nur nach Argumenten suchen, die das absolute Böse Israels demonstrieren sollen?
Erst behaupten Sie, dass die Israelis keine Ahnung haben, was in den besetzten Gebieten vorgeht, Behauptung wird widerlegt, dann weichen Sie eben darauf aus, dass die Übergriffe nicht ausreichend bestraft werden. Auf letzteres lässt sich nur sagen, ja, da gibt es Nachholbedarf, aber immerhin werden solche Vergehen bestraft und vor allem trifft es für jedes andere westliche Land genauso zu und im Großteil der Welt ist es noch wesentlich schlimmer.
Fast jeder Israeli musste zum Militär und dabei kommen sie zwangsläufig in Kontakt mit Palästinensern, jeder Israeli weiß was los ist oder ignoriert es bewusst. Übergriffe von Soldaten oder Polizisten gegenüber Palästinensern sind in den größten israelischen Zeitungen und Nachrichtenseiten auf der ersten Seite zu finden. Sie haben Ihre Meinung, jedes Gegenargument wird entweder ignoriert oder als nicht gültig angesehen. Wozu also eine Diskussion?
die sich mit der arabischen "Nakba" beschäftigen, zu behaupten, dass dieses Thema in Israel ignoriert bzw. nicht thematisiert werden würde, ist falsch.
http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/6910859.stm
Man findet für jede Meinung die passende Quelle, nur verliert man leicht den Überblick vor lauter Details und vergisst das größere Bild, oder vielleicht ist auch einfach nur störend.
Seit 1948 haben wir die Rückkehr der Flüchtlinge gefordert, dabei hatten wir sie selbst zur Flucht veranlasst. Zwischen unserem Aufruf an die Palästinenser, das Land zu verlassen, und unserem Appell an die Vereinten Nationen, eine Resolution über ihre Rückkehr zu verabschieden, lagen nur wenige Monate. Syrischer Ministerpräsident Haled al Azm
Es wird keine "Rückkehr" der Palästinenser ins heutige Israel geben, es sei denn Israel als Staat hört auf zu existieren. Es wäre für die Palästinenser auch viel vorteilhafter sich von dieser Vorstellung zu verabschieden und stattdessen einen funktionierenden Staat aufzubauen.
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