Der Krieg im Gaza-Streifen hat kein Problem gelöst, sondern nur Hoffnungen zerstört: Den Traum von Frieden und Normalität hat Israel mit seiner Offensive auf lange Sicht zerstört.
Der Waffenlärm in Gaza ist verstummt, die Schreckensbilder verblassen. Obwohl kein Problem gelöst wurde, scheinen einige Resultate des Dreiwochenkrieges schon jetzt gewiss zu sein.
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Palästinensische Kinder spielen in den Trümmern zerbombter Häuser im Gaza-Streifen. (© Foto: dpa)
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Mehr denn je ist Israel in der arabisch-islamischen Welt zum Paria geworden, und nie war die Bereitschaft in der Region so gering, den jüdischen Staat auf Dauer als Nachbarn und Partner zu akzeptieren.
Dabei hatten Hoffnungen auf einen haltbaren Frieden, Sicherheit und Normalität gerade darauf beruht, Israel werde sich eines Tages als verträgliches Gemeinwesen in ein arabisches Umfeld integrieren lassen.
Diese Utopie liegt nun in den Trümmern von Gaza begraben, für Jahre, wenn nicht für die Frist einer Generation. Bis dahin freilich werden sich die demographischen und politischen Gegebenheiten wandeln - und nicht unbedingt zum Vorteil Israels.
Verbesserte Lage für die Hisbollah
Aus ihrer blamablen Schwäche angesichts des Krieges werden die arabischen Staaten kaum den Schluss ziehen, nun sei Einigkeit geboten: Vielmehr werden sie aufrüsten, um gegen Handlungsunfähigkeit, Druck durch rivalisierende Bruderstaaten und Bedrohung durch israelische Übermacht oder ihre eigenen Islamisten besser gewappnet zu sein.
Speziell im Libanon, der vor zwei Jahren eine israelische Invasion im Gaza-Stil erlebte, wird niemand mehr wagen, auf einer Entwaffnung der islamistischen Hisbollah-Bewegung zu bestehen. Die Chancen der Hisbollah und ihrer Verbündeten bei den Wahlen im Frühling dürften sich durch Gaza stark verbessert haben.
Zu den Opfern des Krieges gehören der berüchtigt-endlose Friedensprozess und das Zwei-Staaten-Projekt zur Beilegung des Jahrhundert-Konflikts um Palästina/Israel.
Friedensofferte im Schwebezustand
Die Pläne litten schon bisher daran, dass Israel einem Palästinenser-Staat mit begrenzter Souveränität neben Gaza nur Puzzle-Teilstücke des besetzten Westjordanlandes zugestehen wollte, während israelische Siedlungen ausgebaut wurden. Der Status des arabischen Ostteils von Jerusalem und die Grenzziehung werden nun noch schwerer zu regeln sein.
Im gleichen Schwebezustand befindet sich der von Saudi-Arabien initiierte Friedensplan, der die Anerkennung Israels durch sämtliche arabischen Staaten gegen Räumung aller besetzten Gebiete vorsieht. Jetzt droht Riad mit der Annullierung der Offerte.
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Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Ein Terrorstaat, den niemand aufhalten kann oder will, kann man nur mit Terroristischen Methoden bekämfen, so einfach ist das.
und was hat das mit der Scharia zu tun?
die eigene unliebsame Landsleute liquidiert und ermordet hat.
Fanatische Scharia Leute,
Jawoll, das alte Jesuitenmotto hat nämlich was für sich: Der Zweck heiligt die Mittel - auch wenn sie "unshcön" sind.
"Legetimiert das dann Ihrer Meinung nach die (teils bestialische) Ermordung der im Gaza tätigen Fatahmitglieder durch die Hamas?"
Wenn sie die Vorgänge in Gaza aufmerksam die letzten JAhre verfolgt hätten, auch jenseits von FOX und dem israelishen Staatsfernsehen, dann wäre Ihnen aufgefallen das die HAmas frei und demokratsich gewählt wurde mit absoluter Mehrheit, die Fatah diesen haushohen Sieg einfach nicht anerkannte und sich weigerte die MAcht zu übergeben und als man dann auch noch beobachtete wie Israel und die USA nennenswerte Mengen an Waffen der Fatah in GAza zukommen liessen, reagierte die Hamas und kam dem Putschversuch zuvor, unter dem jubel der Bevölkerung Gazas.
DAs dabei einige FAtahler von hochhäusern geschmissen wurden und erschossen wurden, sowie der rest halbnackt aus Gaza vertrieben wurde ist unshcön, aber nichts anderes hätte die FAtah der HAmas angetan, nur mit dem unterschied das die Hamas der wahlsieger war, nicht die Fatah.
"Da sie die Strategie der Hamas, sich hinter Frauen und Kindern zu verstecken, rechtfertigen"
Bitte keine dümmlichen unterstellungen, denn dies tue ich nicht, sondern erklärte lediglich aus militärischer Sicht warum die Hamas i Stadtkern sich verschanzte, was ein JEDER auch tun würde, der an ihrer Stelle und Lage gewesen wäre, gegen die 5-stärkste Armee der Welt.
" ja sogar als notwendig darstellen"
DAs verschanzen im Stadtkern?, ja, das eizig militärisch sinvolle um sich effektiv Mann zu Mann wehren zu können, leider war die IDF feige und sheute den NAhlampf, bombardierte lieber von weitem feige und skrupellos.
"wie können Sie dann gleichzeitig Anklage wegen der Tötung eben dieser Zivilisten erheben"
Wie der kommentar sagt, wenn ich einen BAnkräuber treffen will, sprenge ich nicht die ganze BAnk incl. aller Geiseln.
"oder wollten Sie damit ausdrücken, dass jemand, der Zivilisten als Schutzschild mißbraucht, generell unangreifbar zu sein hat?"
Nein, aber wenn ich diesen bekämpfen will mus ich von Haus zu HAus, wozu die IDF zu feige war, anstatt dessen hat man 1.400 Menschen getötet, davon 75% Zivilisten und die HAmas hat somit nichteinmal 5% ihrer Kämpfer verloren, ja nichteinmal den Grossteil ihrer Waffen, somit abgesehen vom politischen, auch militärisch ein Versagen Israels da ekin einziges Kriegsziel erreicht und die HAmas anstatt gestürzt und geschwächt, heute fester im Sattel denn je.
"Das sieht man bei dieser Waffenruhe,denn die Fatahbewegung ist Ihnen nicht geheuer".
Die ist niemandem geheuer, da korrupt und unfähig.
Legetimiert das dann Ihrer Meinung nach die (teils bestialische) Ermordung der im Gaza tätigen Fatahmitglieder durch die Hamas?
Da sie die Strategie der Hamas, sich hinter Frauen und Kindern zu verstecken, rechtfertigen, ja sogar als notwendig darstellen, wie können Sie dann gleichzeitig Anklage wegen der Tötung eben dieser Zivilisten erheben - oder wollten Sie damit ausdrücken, dass jemand, der Zivilisten als Schutzschild mißbraucht, generell unangreifbar zu sein hat?
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