Die Regierung will keine Verhandlungen mit "einer bewaffneten terroristischen Organisation führen, die zur Zerstörung Israels aufruft".
Nach der Wahl in den palästinensischen Gebieten hat die israelische Regierung jegliche Verhandlungen mit einer Palästinenserregierung unter Beteiligung der radikalislamischen Hamas abgelehnt.
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"Der Staat Israel wird nicht mit einer palästinesischen Regierung verhandeln, der eine bewaffnete terroristische Organisation angehört, die zur Zerstörung Israels aufruft", erklärte die Regierung nach einem Krisentreffen unter Führung des israelischen Interims-Regierungschefs Ehud Olmert.
"Israel wird unter allen Umständen mit eiserner Faust überall den Kampf gegen den Terrorismus fortsetzen." Die Hamas werde "vom Großteil der internationalen Gemeinschaft als Terrororganisation angesehen", heißt es in dem Text weiter.
Der bewaffnete Flügel der Hamas ist für Dutzende Selbstmordanschläge in Israel verantwortlich. In der Charta der Bewegung wird die Zerstörung des jüdischen Staates als Ziel genannt.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas betonte, dass seine Fatah-Organisation an Verhandlungen mit Israel festhält. Abbas sagte, er sei weiterhin einer Verhandlungslösung mit Israel verpflichtet. In einer kurzen Fernsehansprache in Ramallah ging er nicht auf den Wahlsieg der Hamas ein.
Eine neue palästinensische Regierung werde viele Verpflichtungen haben, von den Olso-Abkommen bis zur so genannten Road Map, die eine Zwei-Staaten-Lösung vorsehe, betonte Abbas.
(AFP/dpa)
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