Palästinenserpräsident Abbas und Israels Premier Netanjahu haben sich einen Wettkampf geliefert, wer öfter das Wort Frieden in den Mund nimmt. Doch der Nahe Osten braucht mehr als nette Worte.
Gerade im Heiligen Land fällt der Frieden nicht vom Himmel - es ist vielmehr ein hartes Stück Arbeit gewesen für die US-Regierung, die nahöstlichen Kontrahenten wieder an den Verhandlungstisch zu bugsieren.
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Machmud Abbas (links) und Benjamin Netanjahu kamen sich bei den Nahost-Friedensgesprächen in Washington näher. Doch der Palästinenserpräsident und der israelische Regierungschef versprechen sich sehr unterschiedliche Dinge von den neu angelaufenen Verhandlungen. (© dpa)
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Doch kein Schweiß und keine Tränen sollten die Eröffnungszeremonie trüben, zu der Hillary Clinton den israelischen Premier Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Machmud Abbas im Washingtoner Außenministerium empfangen hat.
Jeder wusste, was zu tun war, jeder spielte seine Rolle, und im Wettbewerb, wer am häufigsten das F-Wort unterbrachte in seiner Rede, hat Netanjahu eindeutig gewonnen. Gleich dreisprachig beschwor er den Frieden: Schalom, Salam und Peace.
All die freundlichen Worte und Gesten konnten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Protagonisten beim Auftakt der ersten direkten Friedensgespräche seit fast zwei Jahren nicht miteinander, sondern aneinander vorbeigeredet haben.
Der israelische Regierungschef betonte, worauf es ihm ankommt in diesen Verhandlungen: auf die Themen Sicherheit und die Anerkennung Israels als "jüdischer Staat", womit dem von den Palästinensern geforderten Rückkehrrecht für Flüchtlinge ein Riegel vorgeschoben werden soll. Abbas dagegen sprach vom Ende des Siedlungsbaus, und unausgesprochen schwang da schon wieder die Drohung vom baldigen Abbruch der Gespräche mit.
Zelebriert wurde zwar die Hoffnung, unübersehbar aber blieben die Hindernisse. Hillary Clinton tat also gut daran, am Ende der kurzen Feierlichkeit die Verhandlungspartner zu ermahnen, jetzt sei es an der Zeit, an die Arbeit zu gehen. Auf dem Programm stehen Schweiß und Tränen.
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(SZ vom 03.09.2010/jobr/woja)
"Menschen definieren ihre Identität so wie diese es empfinden und werden Sie dafür nicht um Ihre Zustimmung ersuchen. "
Das brauchen sie auch nicht! Sie müssen sich nur an internationales Recht halten, bei ihrer Rumdefiniererei. Und das tut Israel NICHT. Es tritt alle internationalen und humanitären Rechtsnormen mit Füssen.
Wenn die Deutschen morgen definieren, dass nur Christen das Recht haben in Deutschland zu leben und beispielsweise Baugenehmigungen zu erhalten, dann werden gerade SIE sich ganz ordentlich empören, wetten? :-))))))
Wissen Sie, was sie übersehen haben? Keines der Völker, die sie genannt haben, egal ob Tibeter oder Griechen oder Deutsche, sind tausende von Kilometern entfernt in ein fremdes Land gegangen, haben die dort ansässige Bevölkerung vertrieben und enteignet um ihre nette, kuschelige, kleine "Heimstatt" zu basteln. (Die Deutschen hatten das ja mal versucht mit ihren "Lebensraum im Osten" und "Eigentumsrecht nur für diejenigen, die vor 2000 Jahren schon da waren". Das ging völlig zurecht total in die Hose.)
DAS ist der Unterschied! Und deshalb wird Israel NIEMALS in Sicherheit sein ohne vorher Gerechtigkeit zu schaffen.
Immer wenn Sie nicht sachlich debattieren wollen oder können,kommt die übliche Ansammlung von persönlichen Anwürfen und unqualifizierten Schlagworten wie "Hasbara" (ich habe soeben bei der Moderation dagegen "gepetzt",weil mir diese primitive persönliche Verleumdung langsam auf den Geist geht);Apartheit,Landraub,Völkermord,Rassimus usw. usw. Dies ermöglicht Ihnen,sich jeder sachlichen Debatte zu entziehen.Wie Sie ja nur zu gut wissen,verbirgt sich hinter jedem einzelnen Ihrer unqualifierter Schlagworte ein riesiger Themenkomplex,den man in einem Kommentar hier nicht einmal ernsthaft anreißen kann,geschweige denn alle zusammen.So schaffen Sie sich immer wieder aufs neue diesselbe rethorische Totschlagkeule,mit der Sie einer sachlichen Debatte ausweichen.
Zugegeben,bei manchen wirkt diese Masche,aber andere wiederum durchschauen sie.
....von wegen: "Sarrazin und .....". Habe gepennt.
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