Die USA wollen Israel daran hindern, einen Militärschlag gegen Iran vorzubereiten. Der Angriff unterminiere die Interessen Washingtons.
Die US-Regierung hat einem Zeitungsbericht zufolge Israel vor einem Militärschlag gegen Iran gewarnt. Ein solcher Angriff würde die Interessen der USA verletzen, heißt es in der Tageszeitung Haaretz. Die US-Regierung habe außerdem die Bitte Israels nach Lieferung von militärischer Ausrüstung abgelehnt, die für einen Angriff auf iranische Atomanlagen genutzt werden könnte.
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Der Reaktor Bushehr ist nur eine der iranischen Anlagen. (© Foto: AP)
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Die USA wollen den Angaben zufolge Israel auch wegen des Widerstandes der Führung in Bagdad keine Überflugrechte über irakisches Territorium gewähren. Sollte sich Israel trotz aller Warnungen zu einem Alleingang entscheiden, habe die US-Regierung verlangt, informiert zu werden.
Strategische Bedrohung
Hochrangige israelische Regierungsmitglieder haben nach Angaben des Blattes vergeblich gehofft, dass US-Präsident George W. Bush die iranischen Atomanlagen angreifen lasse, bevor er im Januar kommenden Jahres aus dem Amt scheidet. Jetzt seien sie zu der Überzeugung gelangt, dass Bush weiterhin an einer Verschärfung des diplomatischen Drucks auf die Führung in Teheran festhalten wolle.
Israel betrachtet Iran als die derzeit größte strategische Bedrohung. Dies betrifft nicht nur das iranische Atomprogramm, sondern auch die Unterstützung für militante und radikale Palästinensergruppen sowie die Hisbollah-Milizen im Libanon.
Die USA hätten auch angekündigt, dass israelische Kampfjets keine Überflugrechte über den Irak erhielten, um iranische Atomanlagen zu bombardieren, hieß es in dem Blatt ohne Quellenangabe. Israels Verteidigungsminister Ehud Barak wollte sich zu dem Bericht nicht äußern, dementierte ihn aber auch nicht. Die USA "halten eine Aktion gegen den Iran derzeit nicht für angebracht", sagte er im israelischen Armee-Radio.
Sie teilten aber die Haltung Israels, dass in dem Atomstreit mit Iran keine Option verworfen werden dürfe. Um welche militärische Ausrüstung Israel die USA angeblich gebeten hat, blieb unklar. In dem Bericht hieß es, die USA hätten aber eine Verbesserung der israelischen Raketenabwehr angeboten.
Die USA und ihre Partner werfen Iran vor, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Iran hat für den Fall eines Angriffs mit Vergeltungsschlägen gedroht.
- Atomstreit Iran bleibt Antwort schuldig 06.08.2008
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(dpa/Reuters/vw/bica)
Bundespräsident Gauck in Israel
es ist nicht nötig, Ihre antisemitischen Ausfälle hier nochmals zu thematisieren, die ja offenbar gerade deswegen längst gelöscht sind.
Und daß das alles Fakten waren, sieht man ja an Ihren gleich mehreren als Terroristen gesuchten Staatsoberhäuptern.
heiner24,
eine üble antisemitische Suada, die Sie hier von sich gegeben haben.
Zitat : "Es ist schon ein besonderer Staat der gleich mehrere als Terroristen gesuchte Staatsoberhäupter hatte."
Konnte beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag nichts ueber angeschuldigte ,angeklage oder verurteilte israelische Staatsoberhaeupter finden. Na sicher,muss da die "Zions-Lobby" mal wieder gemauschelt haben,wie "die " ja alles auf der Welt kontrollieren.Ja,und "die" haben ja auch sicher die Richter dort im festen "Wuergegriff".
....das Ziel des Iran sich A-Waffen anzueignen und Achmadinedschads Has.sausbrüche gegen Israel.
Wer als selbsternannter Verteidiger Israels auftritt, sich gegen den Iran positioniert und Doppelmoral beklagt, der muss angesichts solche Aussagen zumindest eines zugestehen:
Während Iran davon spricht, handelt Israel längst in diesem Sinne.
...ich mit einem Dauerheuchler wie Grommlll reden, der monatelang leugnet, was hinter Achmadinedschad und seinen fundamentalistischen Has.spredigern steckt.
Und zwar hat Grommlll beides geleugnet, das Ziel des Iran sich A-Waffen anzueignen und Achmadinedschads Has.sausbrüche gegen Israel.
Der sich an der einen Stelle selbst 'Pazifist' tituliert -ein Hohn-, an der anderen zujubelt, wenn Panzer rollen.
Soviel Doppelmoral kann kaum übertroffen werden.
Paging