Bis 17.45 Uhr hatten 72,1 Prozent der rund 219.000 Wahlberechtigten in dem Wahlkreis ihre Stimme abgegeben. Das Ergebnis der Bundestagswahl können die Dresdner allerdings nur psychologisch beeinflussen.
Bei der Bundestagswahl vor drei Jahren hatte die Beteiligung im Wahlkreis 160 (Dresden I) am Ende bei 75,9 Prozent gelegen. Eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse im neuen Bundestag wird von dem Dresdner Votum nicht erwartet. Allerdings könnte das Ergebnis die Koalitionsgespräche zwischen Union und SPD beeinflussen.
Fast die Hälfte aller Stimmberechtigten in Dresden, hat seine Stimme bereits vor zwölf Uhr mittags abgegeben. (© Foto: dpa)
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Die Nachwahl in Dresden war notwendig geworden, als während des Wahlkampfs die Direktkandidatin der NPD starb.
Um das Mandat im Wahlkreis Dresden I bewerben sich jetzt sieben Kandidaten, allerdings haben nur CDU, SPD und Linkspartei Chancen auf Erfolg. Bei der Bundestagswahl 2002 hatte die CDU das Direktmandat knapp vor der SPD gewonnen.
In den vergangenen Tagen hatten Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und CDU-Parteichefin Angela Merkel noch einmal eindringlich um Stimmen für ihre Parteien geworben. Notwendig war die Nachwahl durch den Tod einer NPD-Kandidatin geworden.
Erste Hochrechnungen werden ab 19.30 Uhr erwartet. Mit dem vorläufigen Endergebnis wird von 22 Uhr an gerechnet.
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(AFP/dpa)