Nach mehr als sechs Jahren Haft ist ein Kameramann von al-Dschasira aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo entlassen worden. Sami al-Hadsch war seit Juni 2002 ohne Anklage inhaftiert.
Ein sudanesischer Kameramann des arabischen Nachrichtensenders al-Dschasira ist nach mehr als sechs Jahren Gefangenschaft auf dem US-Stützpunkt Guantanamo auf Kuba freigekommen. Mit ihm wurden zwei weitere Sudanesen entlassen.
Ein Plakat von Sami al Hadsch, mit dem ägyptische Journalisten im vergangenen Jahr in Kairo die Freilassung des Kameramanns forderten. (© Foto: AP)
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Sami al-Hadsch traf am Freitag an Bord einer US-Militärmaschine in der sudanischen Hauptstadt Khartum ein. Die Inhaftierung des 38-Jährigen ohne Anklage hatte weltweit Proteste ausgelöst.
Nach Angaben der britischen Menschenrechtsgruppe Reprieve wurde der Kameramann von den pakistanischen Behörden im Auftrag der USA festgenommen, die ihn eines Interviews mit al-Qaida-Chef Osama bin Laden verdächtigten. "Das ist eine wunderbare Neuigkeit, und längst überfällig", sagte Reprieve-Direktor Clive Stafford Smith über al-Hadschs Freilassung.
Er wurde im Dezember 2001 in der Nähe im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet vom pakistanischen Geheimdienst gefangengenommen und einen Monat später dem US-Militär übergeben worden, obwohl er über ein gültiges Arbeitsvisum verfügt habe.
Vom US-Militär wurde al-Hadsch unter dem Verdacht, dem Terrornetzwerk al-Qaida anzugehören, im Januar 2002 nach Guantanamo gebracht. Die USA halten dort derzeit rund 275 Männer fest, die der Verbindungen zu al-Qaida und den Taliban verdächtigt werden. Eine Anklage oder ein Verfahren habe es gegen al-Hadsch aber nie gegeben, berichtete al-Dschasira weiter.
Nach Angaben seiner Anwälte befand sich der Sudanese seit Januar vergangenen Jahres im Hungerstreik, um gegen die Haftbedingungen auf Guantanamo zu protestieren. Sein Anwalt Zachary Katznelson hatte nach einem Treffen am 11. April berichtet, der 38-Jährige sei regelrecht ausgemergelt und habe Probleme mit Leber und Nieren. Häftlinge im Hungerstreik werden in Guantanamo zwei Mal täglich über einen durch die Nase eingeführten Schlauch zwangsernährt.
Nach Angaben von al-Dschasira wird al-Hadsch einige Tage im Krankenhaus verbringen. Seine Frau und sein Kind flogen von Katar nach Khartum, um so schnell wie möglich wieder mit ihm vereint zu sein.
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(dpa/AP/AFP/cag/bavo)
Protest gegen dritte Startbahn
Gab es da nicht so einen deutschen Taxlibaxn, wie war das noch mal mit diesen Geiseln, die auch über Deutschland transporitert wurden? Sind denn das überhaupt noch Geiseln, wenn es doch unsere guten Freunde vom CIA sind.
Bestimmt sitzen da noch viele unschuldig in Haft, und das unter solchen Bedingungen. Sowas ist schlicht und einfach F,olt,er, was aber wohl die meisten Regierungen nicht stört, wirtschaftliche Interessen sind wohl wichtiger, als Massive Kritik an solchen Methoden, das ist einfach ein schwerer Bruch, sämtlicher Gesetze. Egal ob jemand schuldig ist oder nicht. Jeder der mal ein wenig über Menschenrechte, Ethik oder das deutsche Grundgesetz gehört hat wird sich wundern, wie sowas geduldet werden kann. Gerade von der Kriegswilligen Union wundert es mich zwar nicht, von "Linksorientierten-Regierungen", da würde ich mir das schon erwarten... Jedoch machen die wohl eh was sie wollen, dennoch wäre mehr Kritik und Berichterstattung über die Schattenseiten der USA und Is,.rael angebracht, deren Methoden sind teilweise auch nichts anderes als purer T,err,or.
Nebenbei: die Bezeichnung britische Organisation ist denke ich falsch, denn diese Organisation scheint zwar im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland (UK) ihren Sitz zu haben, was häufig als Grossbritannien abgekürzt wird. Unter britisch würde ich aber verstehen auf England begrenzt. Ganz egal, ob ich jezt richtig oder falsch liege, ist unbestritten, das England oft fälschlicherweise mit dem Vereinigten Königsreich gleichgesetzt wird.
Den Amerikaner geht man besser aus dem Weg.
... solange werden die USA auch Guantanomo nicht beenden . Es wäre offensichtlich zu inkonsequent . "Die" (10, 100 Tsd. ?) Taliban werden schließlich auch nicht vorher gefragt : "Hey Bursche , du hast doch sicher schon die Bomben für die USA und Europa irgendwo versteckt und warst gerade auf dem Weg dorthin ?!" Und : " Was - Nein ? Macht nichts ! Wir sind jetzt einmal hier ...!"
Tja , so sind "Wir" nun mal ...
""Das ist eine wunderbare Neuigkeit, und längst überfällig", sagte Reprieve-Direktor Clive Stafford Smith über al-Hadschs Freilassung."
Da gibt e eigentlich nicht viel hizuzufügen, außer warum verdammt nochmal hat das so lange gedauert, ihn wieder freizulassen.
waren beim 1.Mai, keiner kann hier so viele Artikel kommentieren.
Ausserdem ist das ganz mies unter der Gürtellinie, es gibt Leute, die noch nebenbei arbeiten.
Ja und dieser Vorfall ist unglaublich und mit Menschenrechten nicht zu vereinbaren.
Paging