Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus liegt in einem österreichischen Krankenhaus, nachdem er mit einer Skifahrerin kollidiert war. Die Frau starb, Althaus erlitt eine Gehirnblutung.
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus ist am Neujahrstag bei einem Skiunfall in der Steiermark schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war der CDU-Politiker am Nachmittag gegen 14.45 Uhr auf einer Piste auf der Riesneralm bei Donnersbachwald an der Kreuzung zweier Abfahrten mit einer 41 Jahre alten Skiläuferin zusammengestoßen. Möglicherweise hat dem begeisterten Sportler ein Skihelm das Leben gerettet.
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Dieter Althaus ist ein leidenschaftler Sportler. Er präsentiert sich auch der Öffentlichkeit als Taucher, Wanderer, Läufer und Motorradfahrer. Auf diesem Foto legt er einen Motorradhelm an (© Foto: AP)
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Die beiden Verletzten wurden zunächst von Rettungskräften zur Talstation gebracht, um dort von einem Rettungshubschrauber übernommen zu werden. Die in den USA lebende Skifahrerin slowakischer Abstammung erlag jedoch noch auf dem Transport ins Krankenhaus ihren schweren Kopfverletzungen.
Bei Althaus, der nach dem Unfall zunächst ansprechbar war, habe es danach Komplikationen gegeben. Der 50-jährige Ministerpräsident wurde sofort ins Krankenhaus Schwarzach im Pongau geflogen, wo er am Abend gegen 18.15 Uhr eintraf und im Schockraum behandelt wurde. Mittlerweile sind auch seine Angehörigen in der Klinik eingetroffen.
Althaus erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und befindet sich derzeit im künstlichen Tiefschlaf, wie der behandelnde Arzt Christoph Kollersbeck sagte. Der Patient habe auch eine kleine Hirnblutung. "Lebensgefahr besteht derzeit nicht", sagte Kollersbeck. Am Freitagmorgen solle per Computertomographie geklärt werden, ob sich die Blutungen verstärkt hätten und ob sich ein Hirnödem gebildet hat. Bis dahin bleibe Althaus auf jeden Fall im Koma.
Der Gesundheitszustand von Althaus ist am Tag nach dem Unfall weiterhin stabil. Er habe eine ruhige Nacht verbracht, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei in Erfurt. Näheres wollte auch das Kardinal Schwarzenberg'sche Krankenhaus Schwarzach im Pongau nicht sagen.
Die Klinik verweist für neue Informationen auf eine Pressekonferenz, die am späten Vormittag in der Bezirksverwaltung von Liezen stattfinden soll. "Vorher gibt es keine Auskünfte", sagte ein Mitarbeiter des Krankenhauses im Gespräch mit sueddeutsche.de.
Die Thüringer Allgemeine berichtet unter Berufung auf einen Polizeisprecher, dass Althaus einen Skihelm getragen habe, die bei dem Unfall gestorbene Frau jedoch nicht. Die Pistenkreuzung, an der sich der Unfall ereignete, sei mit Warnschildern und einem Netz gegen Kollisionen gesichert gewesen. Althaus sei von einem Sicherheitsbeamten begleitet gewesen.
Die Amtsgeschäfte in Thüringen übernimmt vorübergehend die stellvertretende Ministerpräsidentin, Finanzministerin Birgit Diezel (CDU).
Der im thüringischen Heiligenstadt geborene Althaus regiert seit Juni 2003 in dem Freistaat, er folgte damals dem langjährigen Landesvater Bernhard Vogel. Seit 1990 sitzt er im thüringischen Landtag. Bei den Landtagswahlen Ende August will Althaus erneut antreten. Vor seiner politischen Karriere studierte Althaus Physik und Mathematik und arbeitete als Lehrer. Der 50-jährige gilt als begeisterter Ski- und Motorradfahrer.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(dpa/AFP/AP/segi/odg)
Müll an der Isar
Ironie ein:
Zufall ? Oder hat den auch niemand gesehen?
Ironie aus:
Allmählich kommen doch ein paar Fakten ans Tageslicht.
1. Ein Bodyguard, dessen Job es ist, den Ministerpräsidenten zu bewachen, will nichts gesehen haben. Entweder er macht seinen Job saumäßig, oder er hat nur nichts gesehen, was den Ministerpräsidenten belastet.
2. Der Zusammenstoßl erfolgte mit hoher Geschwindigkeit. Herr Althaus kam vom schwierigeren, sprich steileren Pistenabschnitt.
3. Ein Gutachter soll den Unfallhergang rekonstruieren. Es dürfte schwierig werden, aus den vorhandenen Fakten gerichtsverwertbare Beweise herauszuarbeiten, nachdem die Rettungskräfte die Unfallopfer versorgt und abtransportiert haben, was selbstverständlich ihre Aufgabe ist, wird es wenig verwertbare Spuren geben.
Wenn sich nicht doch noch ein verläßlicher Zeuge findet, wird die Sache juristisch wohl glimpflich ausgehen, für den Herrn Ministerpräsidenten.
Ihr Kommentar um 10:26:40 ist die reine Wahrheit. Leider unterscheiden sich in so
einem Fall die sogenannten freiheitlichen Staaten nicht von den Diktaturen. Leider !!!
Sie werden es schon mir überlassen müssen, wann ich es gut sein lasse.
Sie können ja versuchen, Ihren autoritären Stil und Ihr oberlehrerhaftes Getue bei sich zuhause durchzusetzen, wenn Sie's denn je schaffen.
Ich jedenfalls lasse mir von Ihnen den Mund nicht verbieten; auch wenn Sie sich noch so viele grüne Stricherl verpassen.
lassen Sie`s doch einfach mal gut sein, ja?
"elliott27: Das ist einfach nur...
... Blödsinn. "
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung, lieber elliott27.
Paging